Logistikimmobilien

Logistikdrehscheibe Nordost profitiert von Infrastruktur

12.10.2010 | Autor / Redakteur: Rolf Kammann und Silvana Schlie / Volker Unruh

Über die Autobahnen A20, A11 und A19 an die Wirtschaftszentren Berlin, Hamburg und Stettin angeschlossen, bildet Vorpommern eine logistische Drehscheibe für den Verkehr nach Skandinavien sowie Nord- und Osteuropa.
Über die Autobahnen A20, A11 und A19 an die Wirtschaftszentren Berlin, Hamburg und Stettin angeschlossen, bildet Vorpommern eine logistische Drehscheibe für den Verkehr nach Skandinavien sowie Nord- und Osteuropa.

In den vergangenen Jahren hat das Land Mecklenburg-Vorpommern (MV) massiv in den Ausbau seiner Hafeninfrastruktur investiert. Von 1990 bis heute wurden rund 865 Mio. Euro dafür bereit gestellt. Davon profitieren inzwischen auch die Industrie- und Gewerbegroßstandorte in der gesamten Region Vorpommern.

Als nordöstlicher Teil des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern erstreckt sich Vorpommern über eine Fläche von 6700 km² entlang der Ostseeküste. Über die Autobahnen A20, A11 und A19 an die wirtschaftlichen Zentren Berlin, Hamburg und Stettin angeschlossen, bildet die Region mit ihrer zentralen Lage im Ostseeraum eine logistische Drehscheibe für den Verkehr nach Skandinavien sowie Nord- und Osteuropa.

Mecklenburg-Vorpommern punktet mit guter Hafeninfrastruktur

Moderne Häfen mit guten see- und landseitigen Verkehrsanbindungen zeichnen sich durch eine leistungsfähige Hafeninfrastruktur und ausreichend vorhandene Ansiedlungsflächen aus. In Vorpommern liegen insgesamt acht Häfen (siehe Karte in der Bildergalerie), in denen Güter aller Art umgeschlagen werden:

  • Anklam (Dünger, Schrott, Baustoffe, Getreide),
  • Greifswald (Baustoffe, Forstprodukte, Stückgüter),
  • Lubmin (Kräne, Offshore, Holz),
  • Sassnitz-Mukran (Eisenbahnfährverkehr, Offshore, Gefahrguttransporte, Ro-Ro, Schütt- und Massengut, Container),
  • Stralsund (Schütt- und Stückgut),
  • Ueckermünde (Roheisen, Dünger, Pflastersteine),
  • Vierow (Getreide und Futtermittel) und
  • Wolgast (Baustoffe, Düngemittel, Getreide).

Als Großstandorte sind die Häfen Sassnitz und Lubmin strukturbestimmend.

Sassnitz-Mukran profiliert sich als östlichster Tiefwasserhafen Deutschlands

Sassnitz-Mukran auf Rügen hat sich als östlichster Tiefwasserhafen Deutschlands längst zu einem Handels- und Transportknotenpunkt für Verkehre nach Russland, Skandinavien und ins Baltikum entwickelt. Das aktuelle Bruttoumschlagvolumen per 31. August 2010 betrug 3042316 t, eine Steigerung von 38% im Vergleich zum Vorjahr.

Seit Juli 2010 fährt zudem der Liniendienst Transrussia-Express direkt von Sassnitz-Mukran nach Ventspils an der lettischen Ostseeküste. Das Gewerbegebiet mit einer Fläche von 60 ha bietet beste Voraussetzungen für Ansiedlungen aller Art. Dazu gehören eine leistungsfähige Schienenanbindung oder eine Wassertiefe von bis zu 10,5 m.

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