So sehen Sieger aus Die neue Köhlbrandbrücke macht Fortschritte

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Die Vorbereitungen für die neue Köhlbrandbrücke, eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte im Hamburger Hafen, verlaufen planmäßig, wie es heißt. Sieben Bietergemeinschaften hatten ihre Konzepte eingereicht – jetzt wurde entschieden.

So soll sie einmal aussehen, die neue Köhlbrandbrücke. Eine Jury hat den Siegerentwurf einstimmig ausgewählt. Er knüpft an die charakteristische Bestandsform mit zwei Pylonen und Schrägseilen an.(Bild:  Hafen Hamburg)
So soll sie einmal aussehen, die neue Köhlbrandbrücke. Eine Jury hat den Siegerentwurf einstimmig ausgewählt. Er knüpft an die charakteristische Bestandsform mit zwei Pylonen und Schrägseilen an.
(Bild: Hafen Hamburg)

Jetzt hat eine Jury mit ausgewiesenen Experten und unter Beteiligung der Bürgerschaftsfraktion den Siegerentwurf für die neue Köhlbrandbrücke, eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte im Hamburger Hafen, ausgewählt – einstimmig, wie zu erfahren war. Der Siegerentwurf einer Arbeitsgemeinschaft aus den Unternehmen SBP, Grassl und WTM Engineers sowie GMP und PPL knüpft an die charakteristische Bestandsform mit zwei Pylonen und Schrägseilen an und führt sie in zeitgemäßer Form weiter. Zugleich setzt der Entwurf technisch neue Maßstäbe, etwa durch einen gezielt reduzierten und effizienteren Einsatz CO2-intensiver Materialien wie Stahl. Der ausgewählte Entwurf ist Grundlage für die bereits laufende Planung, die dank des besonderen und beschleunigten Wettbewerbsverfahrens schon im Gange ist, wie es heißt.

Die neue Köhlbrandbrücke ist für die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens von zentraler Bedeutung. Wir treiben die Planungen gemeinsam mit unseren Partnern zielstrebig weiter voran.

Jens Meier, Geschäftsführer Hamburg Port Authority (HPA)

Die weiterhin beschleunigte Realisierung des Projekts habe für den Senat eine zentrale Bedeutung, wie es weiter heißt. Die Freie und Hansestadt Hamburg, die Hamburg Port Authority (HPA) und die mit der Realisierung beauftragte ReGe Hamburg würden hierzu eng zusammenarbeiten. Weitere Beschleunigungspotenziale sollen im Verlauf der anstehenden Planungsschritte identifiziert und umgesetzt werden. Ziel ist die Verkehrsfreigabe der neuen Köhlbrandbrücke bis Ende der 2030er-Jahre.

Rathausbesuch lohnt sich

Eine Ausstellung im Hamburger Rathaus zeigt ab sofort Visualisierungen des Siegerentwurfs und weiterer eingereichter Konzepte. Die Ausstellung führt Hintergründe der eingereichten Wettbewerbsbeiträge aus und verdeutlicht die Bedeutung des Projekts für den Hafen und die Stadt. Die Ausstellung ist in den kommenden Tagen in der Rathausdiele zu sehen.

Maren Wolf, Projekteiterin des siegreichen Ingenieurbüros Grassl: „Unser Ziel war es, eine Brücke zu entwerfen, die technische Effizienz, Nachhaltigkeit und gestalterische Qualität in Einklang bringt. Der Entwurf zeigt, wie sich innovative Ingenieurelösungen und eine klare architektonische Haltung zu einem zukunftsfähigen Gesamtkonzept verbinden lassen.“

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