Virtual Reality Komplexe Vakuum-Handhabungslösungen kollaborativ planen

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Beim Binsdorfer Unternehmen Aero-Lift Vakuumtechnik ermöglicht es der Einsatz von Virtual Reality (VR), technische Lösungen schon vor ihrer Umsetzung realitätsnah erlebbar zu machen. Die Beratung wird so auf ein neues Niveau gehoben.

Dank Virtual Reality (VR) lassen sich geplante Anlagen im realen Maßstab darstellen und können direkt im Raum erlebt werden.(Bild:  Aero-Lift)
Dank Virtual Reality (VR) lassen sich geplante Anlagen im realen Maßstab darstellen und können direkt im Raum erlebt werden.
(Bild: Aero-Lift)

Beim Familienunternehmen Aero-Lift Vakuumtechnik im baden-württembergischen Geislingen-Binsdorf bekommt der Kunde alles aus einer Hand: von Schlauchhebern, Vakuumhebern und Flächengreifern für die Automatisierung bis hin zu Komponenten, Kransystemen und Servicedienstleistungen. Weil sich räumliche Gegebenheiten, Bewegungsabläufe und die gewünschte Integration in bestehende Produktionsumgebungen bei den Kunden häufig nur eingeschränkt ableiten lassen, verfolgt Aero-Lift einen innovativen Ansatz: Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung setzt man auf Virtual Reality (VR), die es ermöglicht, technische Lösungen schon vor der Umsetzung realitätsnah erlebbar zu machen.

Wir schaffen damit eine Entscheidungsgrundlage, die weit über klassische Zeichnungen hinausgeht. Unsere Kunden können ihre zukünftige Anlage bereits erleben, bevor sie realisiert wird.

Tobias Pauli, Geschäftsführer von Aero-Lift

Die Lösung entstand im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Forschungsprojekts „VR-Chain“, das sich mit der kollaborativen Nutzung der virtuellen Realität entlang von Wertschöpfungsketten beschäftigt hat. Ziel war es, neue Formen der Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg zu entwickeln und damit komplexe Abstimmungsprozesse effizienter zu gestalten. Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung wurde in einem mehrjährigen Projekt die VR-Lösung erarbeitet und umgesetzt, wie es heißt. Zu den Projektbeteiligten zählten neben Aero-Lift unter anderem Vetter Krantechnik, die Agentur Lightshape sowie wissenschaftliche Einrichtungen wie das ISF München und die Uni Bremen.

Gemeinsam an der VR-Lösung arbeiten

Bei Aero-Lift wird die VR-Anwendung ab sofort gezielt in den Anfrage- und Angebotsprozess integriert. Nach der technischen Analyse entsteht zunächst ein digitales 3D-Modell der geplanten Anlage, das anschließend in eine virtuelle Umgebung überführt wird. Dort können Kunden, Vertrieb und Konstruktion gemeinsam an der Lösung arbeiten. Anlagen lassen sich im realen Maßstab begehen, unterschiedliche Varianten vergleichen und Arbeitsabläufe realitätsnah nachvollziehen.

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