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„Viele Unternehmen“, ergänzt OM-Vertragshändler Lothar Heckert, „bereiten den Austausch von Flotten schlecht vor und versäumen so häufig die Chance, den Fuhrpark an Flurförderzeugen für die nächsten 48 oder 60 Monate hinsichtlich Größe, Kosten, Sicherheit und Produktivität optimal anzupassen.“ Aus diesem Grund rät der Still-Marketingleiter Christian Baerwolff vor jedem Kauf von Flurförderzeugen zu einer Materialflussanalyse. Eine darauf aufbauende Beratung könne Beschaffungsfehler von vornherein vermeiden.
Neue Stapler können Effizienz des gesamten Materialflusses erhöhen
„Im Gespräch“, so Baerwolff, „lassen sich Optimierungspotenziale erkennen und neue Materialflusskonzepte entwickeln und umsetzen. Die Effizienzsteigerungen des gesamten Materialflusses zahlen sich mehr aus, als die Jagd nach vermeintlich günstigen Einzelangeboten. Für unsere Kunden ist es wichtig, einen verlässlichen und stabilen Partner an ihrer Seite zu wissen.“
Apropos günstige Einzelangebote: Auch Linde-Pressesprecherin Heike Oder zufolge werden Entscheider immer wieder dazu verleitet, dem Anschaffungspreis ein allzu großes Gewicht zu geben. „Dabei“, erklärt Oder, „kommt es auf die Gesamtperformance der Fahrzeuge an, auf die Produktivität, die Energieeffizienz, Ergonomie, Umweltverträglichkeit und den Service. Diese dauerhaften Vorteile sorgen für hohe Einsparungen und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.“
Viele dieser Warnungen und Ratschläge werden in der Praxis gerne angenommen und bereits oft berücksichtigt. Dies zeigt, wie sehr inzwischen die Beratungsdienstleistung der Hersteller gefragt ist. Aus mehr oder weniger reinen Geschäftsbeziehungen, die sich auf den Kauf beziehungsweise Verkauf und anfallende Reparaturen von Staplern beschränken, sind mittlerweile in vielen Fällen partnerschaftliche Strukturen gewachsen.
Aus Flurförderzeugherstellern werden Logistikdienstleister
Ob Hersteller, die ihre Flurförderzeuge im Direktvertrieb vermarkten, oder freie und vertraglich gebundene Händler, sie alle werden zunehmend in den operativen Alltag ihrer Kunden einbezogen. Je nach Art der vereinbarten Miet-, Leasing- oder Rental-Verträge tragen sie sogar einen Teil der Verantwortung mit, dass die von ihnen gelieferten Arbeitsgeräte stets verfügbar sind, um ihre Aufgaben in den Wertschöpfungsketten der Betreiber zu erfüllen.
Aus diesem Grund beschränken sich zumindest die führenden Flurförderzeughersteller schon lange nicht mehr auf die Entwicklung und Produktion ihrer Fahrzeuge, sondern haben inzwischen darüber hinaus ein breites Angebot an Beratungen und Dienstleistungen für fast alle Bereiche der Intralogistik in ihren Katalog aufgenommen – und ein großes Spektrum an höchst flexiblen Finanzierungsmöglichkeiten, um diese Benefits auch bezahlbar zu machen.
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