Hilfslogistik Nachhaltige Katastrophenhilfe „made in Germany“

In zerstörtem oder unzugänglichem Gelände ist die überlebenswichtige Erstversorgung oft das einzige, was man im Moment für Betroffene tun kann. Cairdrop ist ein einzigartiger Tank, mit dem Hilfsgüter per Fallschirm aus geringer und mittlerer Höhe abgeworfen werden können.

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In den Hohlräumen zwischen den vier Kammern der Box befinden sich noch einmal 250 Liter Trinkwasser. Nach der Entladung kann Cairdrop als Trinkwasseraufbereitungsanlage umgerüstet werden.
In den Hohlräumen zwischen den vier Kammern der Box befinden sich noch einmal 250 Liter Trinkwasser. Nach der Entladung kann Cairdrop als Trinkwasseraufbereitungsanlage umgerüstet werden.
(Bild: Cairdrop)

„Care“ und „Air“ standen Pate bei der Wortkreation Cairdrop. Es geht dabei um eine multifunktionale Box, die in vielen Katastrophenfällen, so der Erfinder, mehr Leben retten kann. Sieben Jahre habe die Entwicklung von der Idee zum Prototypen bis hin zur Produktion der ersten einsatzbereiten Hilfsgüterbox gedauert.

Was soll mit der Box transportiert werden? Ganz einfach, die bei einem Notfall am dringendsten benötigten Dinge: Trinkwasser, Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel. Die Vierkammerbox Cairdrop kann aber genauso mit Zelten und Decken oder Einrichtungen für ganze Krankenstationen befüllt werden.

Ich gehe davon aus, dass mit einem umfassenden Einsatz der Cairdrop-Box pro Jahr mehrere Tausend Menschen gerettet werden können.

Michael Wilhelm, Gründer von Cairdrop

500 Liter Fassungsvermögen

Und wie gelangt die Box zu ihrem Einsatzort? In abgelegenen oder von der Infrastruktur abgeschnittenen Gegenden wird die aus hochschlagfestem Kunststoff gefertigte Box mit ihrem speziell entwickelten Noppen- und Kammersystem für eine hohe Absorption der Aufprallenergie beim Abwurf von einem Flugzeug aus mit dem Fallschirm. Dort, wo es möglich ist, kann Cairdrop natürlich auch per Schiff oder Lkw oder am Haken per Helikopter oder Drohne ins Zielgebiet gelangen. Damit die Box ein weltweites Tracking & Tracing erfährt und ein Boxen-Management vorgenommen werden kann, ist für die Zukunft auch ein Real-Time-Location-System-(RTLS-)-IT-Modul geplant.

Die patentierte Hilfsbox Cairdrop ist entstanden auf Initiative des Maschinenbaumeisters Michael Wilhelm aus dem saarländischen Bous, in Kooperation mit der Greenlife GmbH aus Schwerin (Wassermanagement-Experte) und der Emano GmbH aus dem mecklenburgischen Teterow (Boxen-Produktion). Der Erfinder hofft nun auf Fördermittel und/oder Investoren, um mit seiner Idee Hilfe in die Welt zu bringen. Wilhelm: „Ein Tropfen auf den heißen Stein, mag manch jemand zunächst denken, aber einer, der Menschenleben retten kann.“

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