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Zwei Kettenabläufe bedeuten auch zweifache Sicherheit
Die Züge werden durch die „elektrische Welle“ der Tandemsteuerung miteinander überwacht. Auf diese Weise vermeidet man Schrägstellungen der vier Haken beim vertikalen Transport. Selbst im Fall eines Kettenbruchs bleibt die Traverse in stabiler vertikaler Position. Die Hub- und Senkstationen arbeiten – auch durch die Ausstattung mit einem Doppelbremssystem – in mehrfacher Hinsicht redundant, um die Sicherheit für das Personal zu gewährleisten.
Steuerungstechnisch intelligent verknüpft
Die Tandemsteuerung jedes Traversenfahrwerks ist in das Steuerungskonzept der Materialflusstechnik integriert. Über zusätzliche Endschalter wird die Hakenstellung der Kettenzüge an die Steuerung gemeldet. Mit diesem System hat Helling & Neuhaus einen ebenso wirtschaftlichen wie sicheren Weg gefunden, um gemäß BGV D8 einen D8-Plus-Zug zu realisieren und den Aufenthalt von Personen unter den Absenkstationen der Ringbahnen zu gewährleisten. Die technische Lösung basiert auf dem Einsatz von Demag-Standardkomponenten, die auch der Spezifikation „Verzinkerei-Ausführung“ mit zusätzlichen Korrosionsschutzmaßnahmen entsprechen.
Realisierung in kurzer Zeit
Nachdem die technische Lösung projektiert war, bestand die nächste Herausforderung in der Implementierung der Technik. Um maximale Prozesssicherheit zu gewährleisten, wurde zunächst ein Teststand unter realen Umgebungsbedingungen aufgebaut. Nach Abschluss der Testphase baute der Demag-Service die Hub- und Absenkstationen sukzessive an arbeitsfreien Wochenenden um.
Für Terex Material Handling hat diese Lösung mit den per Tandemsteuerung verbundenen Demag-Doppelkettenzügen Modellcharakter. Dabei ist die BG-V8-Plus-konforme Förder- und Hebeeinrichtung nicht nur für Betriebe der Oberflächentechnik interessant, sondern auch geeignet für Einsätze in anderen Branchen.
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