Kommissioniertechnik Nutzenanalyse der Pick-by-Voice-Kommissionierung direkt in SAP
Die Pick-by-Voice-Kommissionierung ist dabei, sich zu etablieren, muss sich jedoch gegen Wettbewerbsverfahren durchsetzen. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich, ihre papiergestützte Kommissionierung abzulösen, stehen dabei aber vor der Frage, welches Kommissioniersystem ihnen die optimale Prozessunterstützung bietet. Zur Auswahl stehen Scannersysteme, unterschiedliche Pick-Systeme und die aufkommende RFID-Technik.
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In der Kommissionierung bringt die Voice-Technik ein Plus an Ablaufsicherheit, Bewegungsfreiheit und Flexibilität in den Abläufen. Die Technik dazu ist ausgereift, bietet die Erkennung von Sprachmustern der Bediener und filtert dabei Umgebungseinflüsse zuverlässig heraus. Die Pick-Aufgaben werden vom Lagerverwaltungsrechner per W-Lan an ein tragbares Terminal gesendet, wo sie in hörbare Audio-Signale umgewandelt werden. Der Anwender bestätigt deren Ausführung wiederum durch Spracheingabe. Da alles über die Stimme gesteuert wird, bleiben die Hände frei.
Pick-by-Voice-Kommissionierung steigert Effizienz und Qualität um 30%
Nach Refa-Studien erhöhen sich Effizienz und Qualität der Arbeitsabläufe im Lager damit um bis zu 30%, wie Salt Solutions angibt.
Um diese Systeme mit SAP zu betreiben, waren bisher Subsysteme notwendig. Integrationsszenarien, wie sie beispielsweise der Marktführer Vocollect bietet, erlauben es heute, SAP-Standardtransaktionen aus WM, LES und EWM und kundenindividuelle Dialoge direkt sprachgesteuert ablaufen zu lassen. Transaktionen laufen nahezu in Echtzeit ab, ohne unnötige Schnittstellen und ohne Kosten für zusätzliche Middleware.
Dabei basieren diese Systeme auf den SAP-Standards ITS-Mobile und Netweaver und schließen ausgereifte Pick-by-Voice-Technik direkt ans ERP-System an. Damit reduzieren sich auch die Anzahl der einzelnen Arbeitsschritte und die Anzahl möglicher Fehleingaben.
ROI-Analysen bestätigen kurze Amortisationszeiten von Pick-by-Voice-Kommissioniersystemen
Mittlerweile ist das Einsatzspektrum aber deutlich breiter als die eigentliche Kommissionierung. Im Wareneingang kann die Sprachtechnik genauso eingesetzt werden wie in der Inventurunterstützung und bei der ergonomischen Gestaltung von Transportabläufen.
Wichtig bei der Entscheidung für oder gegen ein System ist die schnelle Amortisation der Investition — und da kann die Sprachtechnik gut mithalten. In Deutschland durchgeführte ROI-Analysen zeigen eine Refinanzierung der Technik von durchschnittlich zwölf Monaten.
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