Kommissioniertechnik

Nutzenanalyse der Pick-by-Voice-Kommissionierung direkt in SAP

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Für einzelne Branchen ergibt die ROI-Betrachtung folgendes Bild:

  • Ein Handelsunternehmen mit Schwerpunkt Technik und 40 Personen im Lager, welches von Papierbelegen auf Voice zur Warenkommissionierung wechseln möchte, kann mit circa 13 Monaten Amortisationszeit rechnen.
  • Ein Automobilzulieferer mit 20 Mitarbeitern im Produktionsversorgungslager benötigt einen Monat länger, um seine Investition in Sprachtechnik wieder herauszuholen.
  • Deutlich schneller geht es im Pharmaumfeld: Wird das System beispielsweise für zwei Personen im Warenausgang eingesetzt, wo heute noch Scanner am Versandplatz genutzt werden, stellt sich der ROI bereits nach zehn Monaten ein.

Berechnungsgrundlage der Analyse bildeten Lohnstruktur und Arbeitszeitmodelle, bestehende Kostenstrukturen der eingesetzten Materialien und ein geschätztes Wachstum. Wichtig sind auch die aktuelle Pickrate im Lager, die Fehlerkosten und die laufenden Kosten der aktuellen Lösung.

Pick-by-Voice-Kommissionierung senkt Fehlerrate und erhöht Produktivität

Die in der Analyse befragten Unternehmen erwarten von einem Einsatz der Sprachtechnik eine Reduzierung der Fehlerrate bei gleichzeitigem Anstieg der Produktion. Zudem dürfte sich durch die Verbesserung des Handlings die Konzentration auf die eigentlichen Arbeitsvorgänge erhöhen, Einarbeitungszeiten reduzieren und bei gleicher Mitarbeiterzahl der Durchsatz im Lager erhöhen.

Deshalb glauben die Lagerverantwortlichen nach Aussage von Salt Solutions, dass sich der Einsatz von Voice-Technik in absehbarer Zeit deutlich ausweiten wird. Entscheidend sei dabei, welche Mitarbeiter derzeit im Lager arbeiten und welche Waren kommissioniert werden sollen.

Pick-by-Voice-Kommissioniersystem direkt mit SAP verbinden

Wichtig für SAP-Anwender: Ein entscheidendes Kriterium für einen optimalen ROI ist der Einsatz einer direkt integrierbaren Voice-Applikation ins SAP: Nur so entfällt der Einsatz von Drittlösungen und Schnittstellen und es entstehen keine Folgekosten durch Lizenzen und Systempflege. Wer also Produktivität vom ersten Tag an anstrebt, ergonomische Prozesse im Lager einführen will und dabei einen kurzen Return-on-Investment vorweisen muss, kommt an Sprachtechnik nicht mehr vorbei, wie es heißt.

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