Schlanker Materialfluss Optimierung von Kanban-Systemen mit RFID

Redakteur: Volker Unruh

RFID-Hersteller Brooks Automation kündigt zwei neue Produkte zur Optimierung von Kanban-Systemen an, die manuelle Buchungen ersetzen und automatisierte beschleunigen sollen. Beide RFID-Geräte können ohne Veränderung in die bestehenden Abläufe integriert werden.

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Zur Verbuchung von Kanban-Karten bringt Brooks Automation ein Lesegerät auf den Markt, das durch ein mit RFID-Technik versehenes Kanban-Board ergänzt wird. Mit einer Arbeitsfrequenz von 13,56 MHz gehören beide Systeme zur Hochfrequenz-Familie.

Kanban-Karte mit RFID-Transponder

Das RFID Kanban Board orientiert sich in Design und Funktion an der klassischen Tafel, in die per Hand die beschrifteten Karten eingefügt werden. Neu ist, dass die Karten mit einem Transponder versehen sind, der die Grundlage für die elektronische Erfassung darstellt.

Auf Knopfdruck erfasst ein in der Tafel integriertes RFID-Lesegerät alle Transponder-Daten und kommuniziert sie über Ethernet an das ERP-System. Dem internen Liefermanagement stehen die Verbrauchsdaten somit in Echtzeit zur Verfügung – Belieferungen können deutlich schneller und flexibler erfolgen als bisher.

An der Bedienung ändert sich nichts: Wie gewohnt legt der Nutzer die Kanban-Karten in der Tafel ab und erfährt nach einem Knopfdruck durch ein akustisches und optisches Signal, ob die Karten erfolgreich verbucht wurden.

RFID-Lesegerät wird über Ethernet mit Strom versorgt

Auch das RFID-Lesegerät HF60 SAV steht ganz im Zeichen beschleunigter Verbuchung. Der Nutzer hält die Karte vor den Reader und wird durch einen Signalton oder das Aufleuchten einer Lampe über die erfolgreiche Buchung informiert. Der kompakte RFID-Leser hat eine im Gehäuse integrierte Antenne und wird über das Ethernet-Kabel mit Strom versorgt (Power over Ethernet, PoE).

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