Kommissionieren

Pick-by-Voice spart Zeit und Geld beim Kommissionieren

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„Beim Entnahmevorgang hat der Mitarbeiter mit Pick-by-Voice nicht nur Blickfreiheit, sondern auch beide Hände frei. Das erhöht die Konzentration und senkt die Fehlerquote erheblich“, so Ehrhardt weiter. „All diese Optimierungen in den Kommissionierabläufen tragen schließlich zu einer kurzen Amortisierungsdauer und der Reduzierung der Lagerhaltungskosten bei.“

Bis zu 23% schneller kommissionieren als mit MDE-Geräten oder Scannern

Pick-by-Voice spart also Zeit und Geld. Dies belegt jetzt auch eine Untersuchung der Refa, Deutschlands führenden Verbands für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung. Den Ergebnissen zufolge ist Pick-by-Voice nicht nur erheblich effizienter als Pick-by-Paper, sondern auch als Pick-by-Scan.

In der Untersuchung am Institut für Angewandte Warehouse-Logistik (IAW) waren erfahrene Picker mit Vocollect Voice je nach Kommissionierart 17 bis 23% schneller als mit MDE-Geräten und Scannern. Beim Multi-Order-Picking benötigten sie sogar 36% weniger Zeit pro Durchgang. Im Vergleich zu papierbasierter Kommissionierung ergaben sich mit dem Kommissionieren nach Stimme – ohne Berücksichtigung von Multi-Order – Zeitvorteile von 25 bis 35%.

Der Vocollect-Fachmann Becker fasst zusammen: „Je nachdem, welche Technologien und Pickprozesse verglichen werden, sind sprachgestützte Prozesse bis zu 35% schneller.“ Aber nicht nur die hohe Effizienz, auch die hohe erreichbare Qualität zählt laut Becker zu den wichtigen Vorzügen: „Mit Voice liegt die Ausführungsgenauigkeit bei 99,99%, das heißt, die Fehlerquoten gehen gegen null. Damit fallen auch entsprechende Folgekosten weg, die bei manchen Produkten mehrere tausend Euro pro Fehler betragen können.“ Dies verkürze die Amortisationszeit der Voice-Investition zum Teil erheblich, meist liege sie dadurch unter einem Jahr.

Großteil der Kommissionierer mit Pick-by-Voice zufrieden

Doch abgesehen von den Vorteilen, die Unternehmen durch den Einsatz von Pick-by-Voice haben, sind auch die Akzeptanz und die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit dem System ausschlaggebend für den erfolgreichen Einsatz. Denn bei dieser Kommissioniermethode müssen die Mitarbeiter einen großen Teil ihrer Arbeitszeit mit einer Computerstimme kommunizieren.

Die Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution BGHW, Mannheim, hat daher Kommissionierer, die mit einem Pick-by-Voice-System arbeiten, anonym nach ihrer Zufriedenheit und Gesundheit befragt. Die meisten beurteilten das Arbeiten mit dem Pick-by-Voice-System positiv. Besonders die Bewegungsfreiheit der Hände werteten sie als Vorteil.

Allerdings fühlten sich einige Kommissionierer durch das Tragen des Kopfhörers etwas eingeschränkt und auch die Verständigung zwischen Computer und Kopfhörer lief nicht immer optimal. Besonders bei lauten Umgebungsgeräuschen kam es vor, dass der Computer die Antwort des Kommissionierers missverstand. Für dieses Problem gibt es aber Abhilfe.

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