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Pick-by-Voice spart Zeit und Geld beim Kommissionieren

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Der Logistikplaner Ehrhardt + Partner setzt für seinen Pick-Manager zum Beispiel auf die Voice-Geräte von Vocollect. „Über diesen Partner sind spezielle Starklärm-Headsets für laute Umgebungen erhältlich, die gleichzeitig auch Störgeräusche im Hintergrund am Mikrofon herausfiltern“, sagt der Geschäftsführer Marco Ehrhardt.

Nebengeräusche stören beim Kommissionieren nicht mehr

„Spezielle sprecherabhängige Spracherkennungssoftware auf der einen Seite und spezielle lärmunterdrückende Mikrofone auf der anderen Seite sorgen dafür, dass die Ansagen der Nutzer von Vocollect Voice jederzeit optimal erkannt werden“, bestätigt der Vocollect-Spezialist Dirk Becker. Der Systemintegrator ICS International bietet ebenfalls Systeme für Bereiche mit lauten Umgebungsgeräuschen an, wie der Marketing- und Vertriebsleiter da Silva, berichtet: „Unsere Systeme sind alle so ausgelegt, dass Nebengeräuche wie laute Stapler oder Paletten, die auf den Boden aufschlagen, herausgefiltert werden.“

Vor der Einführung müssen in einem Betrieb, der ein Pick-by-Voice-System nutzen möchte, allerdings gewisse Bedingungen erfüllt sein. Denn „Pick-by-Voice ist die effektivste Kommissioniertechnik – aber keine Wunderwaffe zur Leistungssteigerung im Lager“, erklärt Marco Ehrhardt. „Der erfolgreiche Einsatz setzt immer voraus, dass auch die vor- und nachgelagerten Prozesse im Takt mit Pick-by-Voice arbeiten. So ist Pick-by-Voice beispielsweise ohne bedarfs- und zeitgerechte Nachschubsteuerung wenig sinnvoll.“

Funktionssicheres WLAN und Schnittstellen zum Kommissionieren nötig

Was braucht der Betrieb also konkret? „Im Wesentlichen ist dies ein funktionssicheres WLAN mit guten Übertragungswerten“, so da Silva. „Weiterhin sind die Schnittstellen an LVS-Systeme ein wichtiger Punkt. Hier bieten wir neben unserer eigenen Schnittstelle an unser LVS-System Stradivari auch Schnittstellen zu Fremdsystemen, wie zum Beipiel SAP, an.“

Zudem sollte die Serverlandschaft entsprechend dimensioniert sein, wie der Experte erläutert. „Die Endgeräte sollten Sprachunterstützung haben und entsprechend mit dem neuesten Betriebssystem wie Windows Mobile ausgestattet sein. Die Hardware, beipielsweise das Mikrofon, sollte so ausgewählt werden, dass sie klar und präzise die Informationen wiedergibt“, meint der Fachmann.

Kommissionieren mit Pick-by-Voice auch im Tiefkühlbereich

Für Einsätze in Tiefkühlbereichen gibt es laut da Silva entsprechende Endgeräte, die auch härtere Umwelteinflüsse überstehen können. „Der Einsatz dieser Technik ist auch für Ungeübte einfach. Fremdsprachige Mitarbeiter mit Akzent erkennt unser System ebenso gut wie Hochdeutsch Sprechende“, sagt da Silva. Die Einführung beträgt nach Aussage des Experten in der Regel nur wenige Tage.

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