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Pick-by-Voice spart Zeit und Geld beim Kommissionieren

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Dennoch zeigte die Befragung des BGHW, dass der Einführungsphase eines solchen Systems eine besondere Bedeutung zukommt. Mitarbeiter sollten demnach so früh wie möglich in die Planung miteinbezogen werden. Das schaffe Vertrauen und baue Berührungsängste im Umgang mit der neuen Technik ab.

Voicesystem will dem Kommissionierer mit Ergonomie entgegenkommen

Dem Anwender besonders entgegenkommen dürfte der Voice-Client PL-Voice 8.25 des Systemhauses Prologistik. Nach Angaben des Herstellers ist das Gerät ergonomisch gestaltet und einfach zu bedienen. Das System mit sprecherunabhängiger Spracherkennung kommuniziert online mit dem Applikationsserver.

Der Betrieb ohne Sprachprofile mache das System kostensparend. Durch die kabellose Bluetooth-Kommunikation kann beim Anschluss der Peripherie vollständig auf klassische Steckkontakte verzichtet werden. Das Voice-System könne aber auch mit den kabelgebundenen Zubehörkomponenten genutzt werden. Die Einsatzmöglichkeiten sind den Angaben zufolge unabhängig von Lagerort, Transportmedium und stetigem Wechsel desselben.

Jegliche Informationen beim Kommissionieren zu jeder Zeit für alle verfügbar

Der Generalunternehmer Ehrhardt + Partner vertritt das interaktive Voice-Picking. „Das heißt, alle Informationen zu jeglichen Warehouse-Prozessen stehen zu jeder Zeit mit hinreichender Informationstiefe für alle beteiligten Prozesse zur Verfügung“, so Ehrhardt.

Zwischen dem Lagerführungssystem LFS 400 von Ehrhardt + Partner und dem sprachbasierten Kommissioniersystem Talkman von Vocollect besteht eine permanente Datenverbindung über WLAN. „Statt der einmaligen Übertragung der gesamten Pickliste werden die Picks einzeln in Echtzeit übermittelt“, so der Fachmann.

Die Transporte werden dabei in ihre Teilschritte zerlegt und von LFS 400 laufend überwacht. Der Talkman gibt zu jedem abgearbeiteten Teilschritt eine definierte Rückmeldung an LFS 400. „So weiß LFS 400 zu jedem Zeitpunkt, was gerade im Lager geschieht, und kann proaktiv das gesamte Geschehen steuern sowie den Daten- und Materialfluss synchronisieren. Dadurch kommt beispielsweise der Nachschub zur rechten Zeit und nicht erst dann, wenn der Kommissionierer am leeren Fach steht und aufgefordert wird, Ware zu entnehmen“, erklärt Ehrhardt.

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