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Zwischen 2014 und 2016 installierte das Unternehmen insgesamt sechs vollautomatische Verpackungslinien der neuesten Generation. „Dabei handelt es sich um verkettete Anlagen, die jeweils drei oder vier Einzelmaschinen miteinander verknüpfen“, erläutert Frank Weber, Regional Sales Director bei Loeschpack und verantwortlich für das Projekt. Fünf der sechs Anlagen sind unterschiedlich zusammengestellt. Einzig die Kombination aus der Falteinschlagmaschine GW06 für die Primärverpackung, LTM-K und LCM-S zur Kartonumverpackung der vorverpackten Einzelartikel sowie dem Displaykartonierer WKM-2 hat in der Produktion bei Ceremony Gida einen Zwilling.
Kartonierer generieren am Ende die Verkaufstrays für den POS
„Dennoch ist der Aufbau bei allen Anlagen ähnlich“, so Weber. Am Anfang der Kette stehen jeweils Maschinen unserer GW-Produktfamilie, die Sticks und Tabs verpacken. Bei manchen Formaten werden die Produkte anschließend gestapelt und mit einem Barcode versehen. Am Ende aller Verpackungslinien übernehmen leistungsstarke Kartonierer der WKM-2-Reihe die Verpackung der Kaugummipäckchen in Verkaufstrays für den Point of Sale.“
Große Unterschiede gibt es hingegen bei den Maschinen, die zwischen der Primär- und der Endverpackungseinheit verbaut sind. „Hier werden pro Linie sehr verschiedene Verpackungsschritte ausgeführt. Die Sekundärverpackung erfolgt zum Beispiel in Dreirandsiegel-Beutel oder in Kartonpäckchen unterschiedlicher Größe mit anschließender Zellophanierung“, so Weber. Diese Aufgaben übernehmen Hochleistungsaggregate der LRM- und LTM-Baureihe sowie der F-Series von Loeschpack, mit denen der Maschinenbauer die komplette Wertschöpfungsstufe der Verpackung beim Kunden abdeckt.
Ceremony Gida arbeitet im Processing nach dem Rolling-and-Scoring-Verfahren, weshalb die Produkte vor der Verpackung noch einmal zwischengelagert werden. Im Laufe ihres Reifeprozesses bildet sich die Textur der Kaugummis aus. Die Zuführung zu den Verpackungslinien erfolgt anschließend per Hand. Direkt an der Maschine werden die Kaugummiplatten von einem Mitarbeiter in sogenannte Stabs gebrochen und über die Zuführeinrichtung „LOGIMP“ dem Verpackungsprozess zugeführt. Von dort läuft der gesamte Verpackungsprozess vollautomatisch. Alle Linien verpacken mehr als 2000 Einzelprodukte pro Minute.
„Die Maschinen und Anlagen verfügen jeweils über unterschiedliche Formatsätze und sind damit in der Lage, nach kurzer Umbaupause weitere Formate zu verpacken“, betont Weber. „Im Schnitt sprechen wir von nur einer Stunde Umbauzeit je Anlage.“
Deckel-Tray-Packer mit hoher Kartonierleistung
Auf der Fachpack 2018 stellte Somic einen Deckel-Tray-Packer der neuesten Generation vor. Die für mehrteilige Verpackungen konzipierte Maschine ist für das Sammeln, Gruppieren und Verpacken von Produkten in offene Kartons und Tray-Deckel-Verpackungen ausgelegt. Mit einer Kartonierleistung von 30 zweiteiligen Verpackungen pro Minute gehört die Somic 424 DT „zu den Rekordhaltern in der Branche“, wie das in Amerang ansässige Unternehmen meldet. Dies gilt auch für die Abmessungen, denn durch einen Footprint von nur 3,3 m × 2,1 m ist die Maschine äußerst platzsparend.
Die Kombination aus Tray und innen liegendem Steckdeckel ist für alle vorverpackten Lebensmittel geeignet, die eine schützende und auch optisch attraktive Umverpackung benötigen. Der Kartonformatbereich liegt bei 300 mm Länge und 250 mm Breite.
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