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Vom Maschinenablauf her werden vorverpackte Produkte einzeln zugeführt und zum Kartoninhalt gruppiert; der Deckel wird um die Produktgruppierung gefaltet und bei Bedarf verklebt. Dann wird die verdeckelte Gruppierung auf Tray-Zuschnitt positioniert und der Tray wird um das verdeckelte Gebinde gefaltet und mit Heißleim verklebt.
Intelligente Endverpackungsmaschine
„Wir wollten auf kleinster Fläche die größtmögliche Performance bieten“, so Patrick Bonetsmüller, Geschäftsführer des bayerischen Maschinenbauunternehmens. „Wichtig war uns auch, dass sich die Maschine problemlos in bestehende Linien integrieren lässt.“
Neben der hohen Geschwindigkeit zeichnet sich die neue Maschinengeneration durch zahlreiche technische Innovationen aus. So ist die 424 DT die erste Endverpackungsmaschine, die über zwei HMI-Bedienfelder (Mensch-Maschinen-Schnittstelle) verfügt. Damit kann sie von zwei unterschiedlichen Positionen aus bedient werden, was dem Personal weite Wege erspart. Ungewollte Überschneidungen bei der Eingabe sind wegen der intelligenten Software nicht möglich. Die beiden Touchscreens arbeiten mit grafischen Symbolen und sind daher auch bei geringen Sprachkenntnissen gut verständlich.
Vorausschauende Wartung und Augmented Reality
Der Deckel-Tray-Packer ist mit dem Somic-Predictive-Maintenance-System ausgestattet, mit dem der tatsächliche Wartungsbedarf vorausschauend erkannt wird. Über das „Somic-Wiki“ kann vom Dashboard aus der Zustand der Antriebe überwacht und analysiert werden – auf allen mobilen Endgeräten wie Notebooks, Tablets oder Smartphones. So lässt sich die Maschine proaktiv und gezielt warten, um eine hohe Effizienz zu gewährleisten.
Bei der Augmented-Reality-(AR-)Lösung von Somic, als Weltneuheit auf der Fachpack präsentiert, handelt es sich um eine App, die alle wichtigen Maschineninformationen auf mobilen Endgeräten darstellt. Intuitiv und leicht verständlich werden durch einen virtuellen Blick in die Maschine Informationen zu den Bauteilen angezeigt; dazu werden die passenden Bedienungsschritte eingeblendet oder durch To-do-Videos ergänzt. So ist beispielsweise ein Formatwechsel anhand der visuellen Anleitung sehr einfach.
„Mit unseren neuen Endverpackungsmaschinen gehen wir einen großen Schritt in Richtung Industrie 4.0“, fasst Patrick Bonetsmüller die strategische Ausrichtung seines Unternehmens zusammen.
Vielseitiger Vertikalkartonierer
Kundenspezifische Lösungen rund um die automatische Verpackung von Produkten in Faltschachteln sind die Kompetenz der JW Verpackungstechnik GmbH, Georgsmarienhütte. Die über 500 ausgelieferten Anlagen des 1989 gegründeten Familienunternehmens werden für die Verpackung von Pharmazeutika und Medizinprodukten, Kosmetik, Lebensmitteln sowie Industrie- und Konsumgütern eingesetzt.
Der halbautomatische Vertikalkartonierer CCM-MV ist aufgrund „seines relativ geringen Investitionsbedarfs eine willkommene Alternative zu marktüblichen Vollautomaten und dabei alles andere als ein Kompromiss“, wie Darius Preiß, verantwortlich für das Marketing von JW Verpackungstechnik, erläutert. „Denn wenn es um kleinere Losgrößen geht, überzeugt unser Halbautomat durch hohe Flexibilität und Wirtschaftlichkeit; damit eignet er sich auch hervorragend als Einsteigermodell.“
Ob Flaschen, Tablettenblister oder ein anderes Produkt, ob mit Steck- oder Heißleimverschluss oder einer Kombination von beiden, mit dem CCM-MV lässt sich all dies bewerkstelligen, bis hin zum Originalitätsverschluss mit einer vierten Lasche. Für einen erforderlichen Formatwechsel lassen sich die wenigen benötigten Formatteile schnell austauschen. Da auch keine hohen Folgekosten entstehen, „erfreut sich unser Halbautomat speziell im Lohnverpackungsbereich großer Beliebtheit“, betont Preiß. ■
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