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So arbeitet DB Schenker weltweit für Produzenten und Zulieferer der Automobilindustrie. In Emden beispielsweise fahren die Automotive-Spezialisten täglich Hunderte Fahrzeuge auf Schiffe für Ziele in Amerika und Asien, in Lissabon fertigen sie regelmäßig für die Automobilindustrie Züge Richtung Deutschland ab. DB Schenker Logistics leistet die Produktionsversorgung für das VW-Nutzfahrzeuge-Werk in Hannover und für das Werk in Kaluga, Russland, hat DB Schenker ein mit dem „Volkswagen Award“ prämiertes Belieferungskonzept entwickelt.
Das Automotive Railnet reicht bis in die Volksrepublik China
Einige Zahlen: Pro Tag rollen rund 250 Züge beladen mit Fertigfahrzeugen, Zulieferteilen und Komponenten im europäischen Automotive Railnet, das sich mittlerweile über 20 Länder bis nach China erstreckt. Rund 3 Mio. Fahrzeuge befördert DB Schenker pro Jahr mit 4300 eigenen Wagen auf der Schiene, DB Schenker Logistics offeriert im Landverkehr per Lkw Automotive-Logistiklösungen mit mehr als 1,3 Mio. Bewegungen pro Jahr.
Den Fokus von DB Schenker Rail Automotive bilden Schienenlösungen und komplementäre Straßen- und Logistikangebote. Entwickelt werden Full-Service-Angebote für Fertigfahrzeuge und Materialtransporte, die Zulieferer, Werke und Absatzmärkte verknüpfen. Für Porsche beispielsweise betreibt DB Schenker ein innovatives Logistikkonzept für Fertigfahrzeugtransporte ab den Werken Zuffenhausen und Leipzig zu den Seehäfen. Das Konzept kombiniert Lkw und Schiene und sorgt damit für eine erhöhte Versorgungssicherheit.
Im Rahmen von Pilotfahrten auf der Lötschberg- und Gotthardachse hat Cargobeamer seine innovativen Waggons eingesetzt, mit denen erstmals auch nicht kranbare, 4 m hohe Sattelauflieger durch den Gotthard transportiert werden können. In diesem Jahr wird Cargobeamer „mit seinem innovativen System für den kombinierten Güterverkehr auf der Schiene“ erste reguläre Deutschland-Italien-Verkehre starten und dadurch einen wichtigen Beitrag zur Verkehrsverlagerung im Schweizer Alpenland leisten.
KV-Services nun auch für nicht kranbare Sattelauflieger erschließen Potenziale
Dr. Hans-Jürgen Weidemann, Vorstandschef bei Cargobeamer: „Ich freue mich sehr, dass unser Ziel der effizienten und CO2-armen Elektromobilität für alle Sattelauflieger auch auf der Gotthardachse Realität wird. Denn gerade nicht kranbare, 4 m hohe Sattelauflieger in den unterschiedlichsten Bauformen, wie Planen-Sattelauflieger, Kühl-, Silo- oder Tankauflieger, dominieren die innereuropäischen Straßentransport-Routen und bieten hohes Potenzial für die Verkehrsverlagerung.“
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