Intralogistik Roboter-Etikettierzelle arbeitet zuverlässiger, kostengünstiger und schneller

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Auf der anstehenden Fachmesse Achema (10. bis 14. Juni, Frankfurt) wird Herma seine neue Pharma- und Healthcare-Etikettierzelle 211 HC RC vorstellen. Damit lassen sich jetzt auch nicht standsichere, unregelmäßig geformte Produkte wirtschaftlich automatisch etikettieren.

Die manuelle Einzelzuführung der zu etikettierenden Produkte ist nicht mehr notwendig – ein Roboter greift sich die Vials, Spritzen und Karpulen und legt sie sicher in die Etikettierstation.(Bild:  Herma)
Die manuelle Einzelzuführung der zu etikettierenden Produkte ist nicht mehr notwendig – ein Roboter greift sich die Vials, Spritzen und Karpulen und legt sie sicher in die Etikettierstation.
(Bild: Herma)

Pro Minute schafft die Roboter-Etikettierzelle 211 HC RC von Herma, wie es heißt, etwa 20 Produkte und sei damit um rund 25 Prozent schneller als eine vergleichbare halbautomatisch betriebene Etikettiermaschine ohne Robotikeinsatz. Der Verlust an Konzentration über längere Zeiträume gehöre damit der Vergangenheit an, wie das Unternehmen aus Filderstadt angibt. Selbst Pharma- und Healthcare-Produkte, die nicht standsicher und unregelmäßig geformt sind, lassen sich mit der neuen Roboterzelle jetzt effizient automatisch etikettieren.

Indem wir den gesamten Etikettiervorgang automatisieren, reduzieren wir erheblich das Risiko menschlicher Fehler, die mit manuellen Etikettieraufgaben verbunden sind.

Gary Hopkins, Robotikspezialist bei Herma

Mithilfe eines intuitiven Schubladensystems gelangen nicht etikettierte Produkte direkt in die Trays der geschlossenen Etikettierzelle, ohne dass die Sicherheitsabdeckung geöffnet werden muss. Dieser innovative Ansatz steigert nicht nur die Effizienz, sondern erhöht auch die Sicherheit und sorgt für einen reibungslosen Arbeitsablauf mit minimalen Unterbrechungen.

Hält Normen automatisch ein

Der Roboter entnimmt die Produkte dem Tray und legt sie präzise in die Etikettierstation, die mit einem Herma-500-Etikettierer ausgestattet ist. Nach dem Etikettieren platziert der Roboter die etikettierten Produkte unter ein Bildverarbeitungssystem oder einen Sensor, um die Anwesenheit der Etiketten sowie variabler Daten zu prüfen. Für gut befundene, also bestätigte Produkte, legt er danach in ein dafür vorgesehenes Tray oder in bereitgestellte Umkartons; nicht bestätigte Produkte kommen in ein separates Tray.

Auch wichtig: Die Robotik-Etikettierzelle kann so programmiert werden, dass sie bestimmte Etikettiervorschriften und -normen automatisch einhält. So werden alle Produkte stets gemäß den gesetzlichen Bestimmungen etikettiert.

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