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Vereinfachtes Ausliefer-Scanning von Gasflaschen

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Durch den Einsatz der KDC-Datensammler spare die Westfalen Gruppe vor allem bei den kleinen Lieferstellen erhebliche Investitionen ein. Der Komfort der großen Handheld-PC mit farbigem Touchscreen, Windows-Betriebssystem und spezieller Anwendungs-Software sei bei den kleinen Lieferstellen nicht notwendig.

Lückenlose Ablieferscannung gewährleistet

„Die Partner ersparen es sich einfach, die Seriennummern der Barcodes von Hand aufzuschreiben und diese Daten in unserem ERP-System einzugeben“, so Erdmann. „Und auch die Installation und Systembetreuung sind bei den KDC-Datensammlern wesentlich geringer als bei den großen Handheld-PC-Geräten.“ Die Geräte können über Bluetooth oder USB-Kabel an die PCs angebunden werden, die Handhabung kann so flexibel gestaltet werden. Die Gasflaschen werden dabei lediglich einmal eingescannt, die MDE-Geräte fügen dann Datum sowie Zeitstempel automatisch hinzu. Das genügt für die kleineren Vertriebspartner normalerweise, um ein lückenloses Ablieferscanning zu gewährleisten. Denn heute sind alle technischen Gasflaschen mit den entsprechenden Barcodes gekennzeichnet, sodass alle relevanten Informationen über die gesamte Prozesskette der Gasflaschen in der Seriennummer vorhanden sind.

Auch das Ausland im Visier

„Auch aus unserer Sicht sind vor allem die Gerätegröße und die kompakte Bauweise des KDC200 ganz entscheidende Vorteile für diese Art der Anwendung“, erklärt Timo Kohlmeier, Projektleiter auf Seiten von AISCI Ident. „Die Geräte sind unkompliziert und auch für Hilfskräfte ohne jeglichen Schulungsaufwand zu handhaben und verursachen über den Prozessverlauf sehr viel geringere Kosten für den Anwender als leistungsfähigere Geräte.“

Der Anwender kann die gescannten Daten auf dem Display kontrollieren.
Der Anwender kann die gescannten Daten auf dem Display kontrollieren.
(Bild: Westfalen)

Neben den kleineren Partnern in Deutschland will die Westfalen Gruppe in Zukunft Schritt für Schritt auch im Ausland Partner mit den MDE-Geräten vom Typ KDC200 ausstatten. „Die Effizienz im Rollout ist nicht zuletzt aufgrund der guten Betreuung von AISCI sehr hoch“, sagt Westfalen-Projektleiter Erdmann. „Für uns ist dies das erste Projekt in einer solchen Größenordnung.“ Und auch das Feedback von den Anwendern sei durchaus positiv: Es herrsche eine große Akzeptanz bezogen auf die einfachere Technik, Berührungsängste würden in der Praxis in der Regel sehr schnell abgebaut.

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Über AISCI Ident

1995 am heutigen Standort Bad Salzuflen gegründet, hat sich die AISCI Ident GmbH zu einem der führenden Systemhäuser für Auto-ID-Systeme in Deutschland entwickelt. Neben dem Vertrieb von Systemen zur Erzeugung und Erfassung von Barcodes bietet das Unternehmen umfangreiche Beratungs- und Serviceleistungen rund um Barcode-Hard- und -Software.

Als Systemhaus realisiert AISCI darüber hinaus auch komplexe Auto-ID-Projekte in den Bereichen Produktion, Handel, Logistik und angrenzenden Industriezweigen. Zu den Kunden zählen unter anderem Arvato, Jomo GV-Partner, Klöckner Stahl, Meyer Werft, Mr. Wash, Norddeutsche Landesbank und Tchibo.

* Thomas Woehrle ist Fachjournalist in 76137 Karlsruhe. Weitere Informationen: AISCI Ident GmbH, 32108 Bad Salzuflen, Tel. (0 52 22) 99 02-29, info@aisci.de

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