Packmittel

Verpackungsspezialisten sorgen für Sicherheit im Container

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Ein weiterer Gefahrenpunkt sind sich verändernde Klimazonen und die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht: Klimaschutzverpackungen mit innerem Trockenmittel, Trockenmittel außerhalb der Verpackung im Container und der Einsatz technisch getrockneten Holzes, um zusätzlichen Feuchtigkeitseintrag zu verhindern, sorgen hinsichtlich des automatisch im Container entstehenden Kondenswassers für Abhilfe.

Hölzer werden hitzebehandelt

In fast allen Ländern gibt es strenge Importvorschriften für massive Hölzer. Hintergrund ist der Schutz der heimischen Flora vor eingeschleppten Schädlingen. Der diesem Schutz zugrunde liegenden Richtlinie „ISPM 15“ („International Standard for Phytosanitary Measures“) haben sich fast alle Länder angeschlossen. Das von der Internationalen Pflanzenschutzvereinigung IPPC entwickelte Regelwerk legt die zulässigen Behandlungsmethoden und die Kennzeichnung für Holzverpackungen fest. Besonders ausgestattete und dafür zugelassene Firmen dürfen danach das Holz für den Export vorbereiten.

Das bedeutet aber nicht, dass das Holz in irgendeiner Form chemisch behandelt wird: Wärme heißt das Zauberwort. „Alle im Container vorhandenen Holzteile müssen hitzebehandelt sein. Sie werden eine halbe Stunde bei 56°C erwärmt und so werden alle möglicherweise vorhandenen Schädlinge abgetötet“, erklärt von Lauvenberg. „Nach der Behandlung werden die Verpackung und alle im Container eingesetzten Stauhölzer gekennzeichnet, um mögliche Kontrollen ungehindert zu passieren.“

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