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Jubiläum 11. Logistiktage und 30 Jahre IWL

Seit 1985 bietet IWL Kunden aus Industrie und Handel sowie öffentlichen Auftraggebern Beratung für deren Prozessoptimierung. So auch während der 11. Logistiktage, bei denen man gleichzeitig das 30. Jahr seines Bestehen feierte.

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Für Ralph Ehmann, Gründer und Vorstand der IWL, sind die letzten 30 Jahre „wie im Flug“ vergangen.
Für Ralph Ehmann, Gründer und Vorstand der IWL, sind die letzten 30 Jahre „wie im Flug“ vergangen.
(Bild: IWL)

Demografischer Wandel, zunehmender Fachkräftemangel und wie die Intralogistikbranche diesen Herausforderungen begegnet, waren die beherrschenden Themen auf den 11. Logistiktagen von IWL in Ulm. Am 11. und 12. Juni 2015 waren über 200 Fachbesucher zu Gast bei der IWL AG, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiert und ihren Gästen neben einer informativen Abendveranstaltung anlässlich des Jubiläums ein interessantes Vortragsprogramm mit ausgewählten Fachbeiträgen bot. Highlight war der Schlussvortrag von Prof. Franz-Josef Radermacher zum Thema „digitale Transformation“. Etwa 30 Aussteller, darunter Still, SSI Schäfer, Bito, Eisenmann und Voestalpine, präsentierten ihre Produkt- und Dienstleistungsangebote.

„30 Jahre IWL – die Zeit ist wirklich wie im Flug vergangen. Immer wieder standen wir vor neuen Aufgaben und Herausforderungen – und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern“, eröffnete Ralph Ehmann, Gründer und Vorstand der IWL, die Logistiktage im Ulmer Stadthaus. Wie man zum Beispiel den durch die demografische Entwicklung entstehenden Anforderungen gerecht werden kann, zeigt die vom IWL geförderte Masterarbeit von Carolina Thumel zum Thema „altersgerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen in der Intralogistik“. Thumel betonte, dass sich Investitionen der Unternehmen für technische Hilfsmittel – beispielsweise für die individuelle Einrichtung von Arbeitsplätzen – langfristig auszahlen werden. Inhalt des Vortrags und der Studie von Christian König vom IWL war die robotergestützte Kommissionierung. Auch diese kann dabei einen entscheidenden Beitrag leisten.

Hochkarätige Vorträge stellen zeitgemäße Techniken dar

Welche Möglichkeiten SAP EWM/MFS und SPS als Komplettpaket bieten und welche Vor- beziehungsweise Nachteile die einzelnen Schnittstellenvarianten bringen, zeigte Ronald Hauzeneder von der IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssystem mbH. Gérard Lacher von der Still GmbH referierte über innovative Automatisierungslösungen für Flurförderzeuge und deren Beitrag zur effizienten Abwicklung des Materialflusses. Beispielsweise zeigte er auf, wie sich das omnidirektionale Bewegungspotential von Flurförderzeugen positiv auf den Platzbedarf in Umschlagpunkten auswirkt. Auch im Vortrag von Michael Bodden-Streubühr von der Inconso AG stand die Steigerung der Effizienz im Vordergrund: Mit der Pickzonenoptimierung erhöht sich nicht nur die Zahl der Picks, auch Fehlgriffe werden reduziert.

Wie eine nachhaltige Unternehmensführung gelingt, zeigte die virtuelle Besichtigung der J. Schmalz GmbH. Redner und geschäftsführender Gesellschafter Wolfgang Schmalz hob hervor, dass beispielsweise die Bindung von Mitarbeitern, zum Beispiel durch gezielte Förderung, oder die Schonung von Ressourcen mittels Wärmerückgewinnung und Regenwassernutzung für den Anbieter von Automatisierungs- und Handhabungstechnik elementar für einen nachhaltigen Betrieb ist.

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