Langzeitlagerung Bauteile über Jahre einsatzbereit halten
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Gerade elektronische Module oder Steuergeräte reagieren empfindlich: Ohne regelmäßige Bestromung und kontrollierte Lagerbedingungen drohen Totalausfälle. Eine professionelle Langzeitlagerung schafft Abhilfe, indem sie die Funktionsfähigkeit sichert und vor Ausfällen schützt.
Leider viel zu viele Unternehmen verlassen sich im Hinblick auf ihre Lagerungen zunächst auf Erfahrungen aus der Vergangenheit und hinterfragen ihre Gewohnheiten kaum. „Früher hat es funktioniert, also funktioniert es auch in Zukunft“, lautet die Devise. Bei komplexen elektronischen Modulen oder Bauteilen reicht das aber häufig nicht aus. Denn in der Praxis zeigt sich, dass Kondensatoren, integrierte Steuergeräte oder Sensormodule bereits nach zwei bis fünf Jahren ohne spezielle Maßnahmen ausfallen können. So sind ganze Steuergeräte nach längerem Lagern nicht mehr funktionsfähig, obwohl sie physisch intakt sind. Selbst bei hochwertigen Industriekomponenten können Defekte auftreten, die erst beim Einsatz sichtbar werden.
Eine Ursache liegt häufig im Mikrokosmos der Lagerung: Luftfeuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Sauerstoffeinfluss greifen Materialien an, die empfindlich auf Oxidation reagieren. Moderne klimatisierte Langzeitlager arbeiten deshalb in einem genau kontrollierten Spektrum – etwa zwischen 15 bis 25 Grad Celsius. Für besonders empfindliche Bauteile, wie Chips oder Leiterplatten, können sogar zusätzliche Moisture Barrier Bags eingesetzt werden, die ein stickstoffgefülltes Mikroklima schaffen. Diese Maßnahmen verhindern Degradation, Korrosion und Funktionsverlust über Jahre hinweg.
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