Kontraktlogistik

Bedeutung des Kontraktlogistikvertrags

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Ein wichtiges Rückgrat eines Kontraktlogistikvertrages bildet die Verabschiedung von messbaren Zielen, die mittels ebenfalls zu vereinbarender Kennzahlen kontrolliert werden. Klar ist zwar, dass dieses Kapital zusätzliche Transaktionskosten verursacht, jedoch amortisiert sich dieses Kapital um ein Vielfaches nach Vertragsabschluss.

Preisanpassungsklauseln gehören zum Kontraktlogistikvertrag

Vertragsfairness sollte zum Geschäft gehören. Deshalb ist es auch aus Sicht des Kontraktlogistikleiters letztlich von Vorteil, wenn eine Preisstaffel nach den jeweiligen Lager-/Transportmengen vertraglich festgeschrieben wird. Passiert dies nicht, so läuft der Kontraktlogistiker Gefahr, dass die Kontraktlogistikqualität im Tagesgeschäft darunter leidet.

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Denn der Kontraktlogistikprovider ist möglicherweise aufgrund von unzureichenden Erträgen gezwungen, beispielsweise am Personal zu sparen. Claims könnten außerdem die Folge sein, weil vom Kontraktlogistikprovider zum Beispiel die Schnittstellenkontrollen aus Kostengründen reduziert werden.

Eine Preisanpassungsklausel gehört auch in den Kontraktlogistikvertrag. Unvorhersehbare Entwicklungen sollten vertraglich abgefangen werden können. Deshalb ist es auch fair, wenn preisliche Veränderungen vorgenommen werden können, wenn beispielsweise — gesetzlich verordnet – bestehende Gebühren erhöht und/oder zusätzliche finanzielle Belastungen vom Gesetzgeber beschlossen werden.

Mit Bezug auf das Transportgeschäft gehört es zur Vertragsfairness, wenn eine Dieselklausel vereinbart wird. Dabei gilt es nicht nur, die Interessen des Kontraktlogistikproviders festzuhalten. Sinkt der Dieselpreis unter ein zuvor festgelegtes Preisniveau, so muss der Kontraktlogistikleiter geringere Frachten zahlen und umgekehrt.

Gutes Risikomanagement bringt Standortsicherheit

Die Kontraktlogistikakteure sollten sich auch auf das Risikomanagement fokussieren. Dazu gehört die Beachtung des § 613a BGB. Gesetzlich verankert ist dort, dass die Rechte und Pflichten aus den bestehenden Arbeitsverträgen auf den Betriebserwerber übergehen, wenn ein „Betrieb oder Betriebsteil“ verkauft wird. Ein Betriebsübergang ist bereits denkbar, wenn der Kontraktlogistikprovider Wirtschaftsgüter des Kontraktlogistikleiters aus Industrie oder Handel übernimmt.

Auf diese Seite gehört auch das Thema Standortsicherheit. Hier gilt es zu regeln, welche Anforderungen der Kontraktlogistikprovider zu erfüllen hat, damit beispielsweise das Risiko eines Einbruchdiebstahls gering gehalten werden kann. Dazu gehört nicht nur die Idee einer Einbruchmeldeanlage, sondern ein Gesamtkonzept zum Thema Standortsicherheit.

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