Flurförderzeugmarkt

Bei schwachem Staplerabsatz zählen Marktanteile

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Dennoch, dem historischen Tief des letzten Jahres stehen nicht minder historische Hochs in den Jahren 2007 und 2008 gegenüber. Ein Konjunkturrückgang war also durchaus absehbar, wenngleich sicher nicht im aktuellen Ausmaß.

Von Existenzangst ist aber in der Branche wenig zu spüren, allerdings wird sich auch erst in einigen Monaten zeigen, wer die wahren Verlierer beim Absatz von Gabelstaplern sein werden. Bis dahin zeigen Unternehmen wie Clark, Mitsubishi oder auch Nissan eine breite Brust und ringen auf einem schwachen Markt, der klar von den Branchengrößen Jungheinrich, Linde und Still beherrscht wird, um Anteile. Ein schwieriges Unterfangen, denn vor spürbaren Fortschritten steht das (Groß-)Flottengeschäft, und davon sind die genannten Unternehmen und ihre Händler noch ein gutes Stück entfernt – Ausnahmen bestätigen die Regel.

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Dichtes Händlernetz gilt als die Schlüssel zum Erfolg

Clark und Mitsubishi haben es verstanden, sich in den letzten Jahren ein inzwischen fast (wieder) lückenloses Händlernetzwerk aufzubauen. „Das ist Teil unserer strategischen Ausrichtung“, so Clark-Vertriebschef Eiten, „wir bemühen uns, über mehr Händler und damit mehr Verkäufer eine bessere Marktabdeckung zu erreichen. Logische Konsequenz ist ein höheres Volumen.“ Genau diesen Ansatz verfolgt auch Mitsubishi und anscheinend ebenso erfolgreich. Allerdings ist die Ausgangslage dieser beiden Wettbewerber durchaus unterschiedlich.

Während Clark in den letzten Jahren damit beschäftigt war, das mit dem Crash von 2002 verlorene Vertrauen der Händler und Kunden wiederzugewinnen, musste Mitsubishi mit seinen Staplern erst einmal einen festen Fuß auf deutschen Boden bekommen. Denn vor der Gründung der Niederlassung in Duisburg Ende 2006 war von einer klarer Strategie Mitsubishis für die Bearbeitung des hiesigen Marktes wenig (und wenn, dann nur für wirkliche Insider) zu erkennen.

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