Flurförderzeugmarkt Bei schwachem Staplerabsatz zählen Marktanteile

Redakteur: Volker Unruh

In wirtschaftlichen Krisenzeiten bieten die Staplermärkte auch bislang weniger verbreiteten Flurförderzeug-Herstellern die Chance, sich auf hart umkämpftem Terrain festzusetzen. Voraussetzung dafür sind ein dichtes, möglichst flächendeckendes Händlernetz sowie eine attraktives, innovatives und möglichst umfassendes Produktportfolio.

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Innovativ in der Krise: Viele Stapler-Hersteller haben in der verkaufsschwachen Zeit in den Entwicklungsbereich investiert. Mit den verbrennungsmotorischen Staplern der neuen Baureihe Grendia ES will zum Beispiel Mitsubishi den Markt überraschen.Bild: Mitsubishi
Innovativ in der Krise: Viele Stapler-Hersteller haben in der verkaufsschwachen Zeit in den Entwicklungsbereich investiert. Mit den verbrennungsmotorischen Staplern der neuen Baureihe Grendia ES will zum Beispiel Mitsubishi den Markt überraschen.Bild: Mitsubishi
( Archiv: Vogel Business Media )

Die deutsche Niederlassung von Mitsubishi Caterpillar Forklift Europe B.V. blickt trotz der Wirtschaftskrise auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurück – sagt Peter Wolf, Leiter der Mitsubishi-Niederlassung Deutschland in Duisburg. Denn der Rückgang der Verkaufszahlen sei im Vergleich zur gesamten Branche doch eher verhalten ausgefallen und habe gezeigt, dass man bei Mitsubishi Gabelstapler sowohl hinsichtlich der Produkte als auch im Bereich der Kundenbetreuung auf dem richtigen Weg sei.

Der Staplermarkt in Europa ist um 50% eingebrochen

Auch bei der Traditionsmarke Clark übt man sich in Optimismus. So habe man im Geschäftsjahr 2009 nicht nur relativ zum Wettbewerb bessere Ergebnisse erzielen, sondern auch weiter Marktanteile hinzu gewinnen können, wie Rolf Eiten, Verkaufs- und Marketingleiter bei Clark Europe, berichtet.

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Noch liegen keine offiziellen Zahlen vor, doch darf davon ausgegangen werden, dass der Staplermarkt im Jahr 2009 weltweit um 45% im Vergleich zu 2008 eingebrochen ist. Dabei dürfte Asien mit minus 32% noch am glimpflichsten davongekommen sein. Die einstmals hoffnungstragenden Märkte in Osteuropa werden mit einem Rückgang von 77% das Schlusslicht bilden. Westeuropa und Nordamerika gehen mit einem Minus von rund 44% quasi Hand in Hand durch die Krise.

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