Flurförderzeugmarkt

Bei schwachem Staplerabsatz zählen Marktanteile

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Einen krassen Strategiewandel hat mitten in der Krise Nissan vollzogen. Nach 30 Jahren hat sich das Unternehmen von seinem langjährigen Vertriebspartner und Generalimporteur Fendt Fördertechnik getrennt und nimmt nun seit Ende August 2009 als Nissan Forklift Deutschland die Geschäfte am deutschen Markt von der Oberhausener Zentrale aus selber wahr.

Hersteller streben nach Vollsortiment im Staplerbereich

So verwunderlich dieser Schritt zunächst erschien, so sinnvoll zeigt er sich heute – oder so erfolgreich vielleicht morgen. Immerhin, so Nissan, sei es gelungen, einen Großteil der einstigen Fendt-Staplerhändler für das neue Konzept zu gewinnen und bei den Marken Nissan sowie Atlet zu halten. Die direkte Kommunikation zwischen Nissan und den Händlern soll künftig Entscheidungsprozesse beschleunigen und eine noch größere Marktnähe mit sich bringen. Und: Der Wegfall der Schnittstelle Importeur dürfte Nissan doch etwas mehr Spielraum in der preislichen Gestaltung seiner Angebote lassen.

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Apropos Angebot: Alle drei genannten Stapler-Unternehmen haben sich in den letzten Jahren zu Vollsortimentern komplettiert und bieten nun die gesamte Palette vom Hubwagen bis zum Frontstapler aus einer Hand an. Besonders Nissan mit der Akquisition des schwedischen Edellagertechnikers Atlet und Mitsubishi mit dem Erwerb des nicht minder renommierten Finnen Rocla haben sich im Lagertechniksegment bedeutend ergänzt.

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