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Nachdem Chassis, Mast und Komponenten wieder zusammengeführt wurden und der Stapler wieder startklar ist, erfolgt eine umfangreiche Endkontrolle. „Alle Stapler verlassen in Premiumqualität, als sogenannte Jungheinrich-Jungstars, das Werk. Unsere Kunden erwarten auch bei den Gebrauchtfahrzeugen diese hohe Qualität“, erklärt Ronald Ohlrogge. „Den Begriff Jungheinrich-Jungstars haben wir markenrechtlich schützen lassen.“ Diesen Aufarbeitungsstandard weisen weltweit alle Jungheinrich-Gebrauchtfahrzeuge auf. Deshalb blicken Ralf Bangert und Ronald Ohlrogge auch heute nicht ohne Stolz auf weltweit 25.000 verkaufte Fahrzeuge. Auch wenn sie im Jahr 2009 aufgrund der Finanzkrise die Produktion stark zurückfahren mussten. Dieser kleine Rückschritt konnte den Erfolg der letzten fünf Jahre nicht bremsen, denn nicht umsonst muss die Produktionskapazität jetzt erweitert werden.
Mehr als 4600 Stapler in 2013
Die heute verfügbare Fläche im Werk ist mit 19.000 m2 mehr als fünfmal so groß wie zur Werksgründung. Im Jahr 2006 wurden noch auf einer Produktionsfläche von 3500 m2 566 Fahrzeuge aufgearbeitet. Im Jahr 2013 sorgten über 140 Mitarbeitern dafür, dass mehr als 4600 Stapler jährlich das Werk verlassen konnten. Für das Jahr 2014 haben Ohlrogge und Bangert 5000 Einheiten auf dem Plan. Ein Volumen, das heute 160 Mitarbeiter bewältigen müssen.
Produktionskapazität bis 2018 verdoppeln
Nach Ausbau des Werks und einer Erweiterung der Produktionsfläche auf 13.500 m2 streben die Experten von Jungheinrich eine Produktion von 8000 bis sogar 10.000 Geräten pro Jahr an. „Es ist unser erklärtes Ziel, die Produktionskapazität bis 2018 mindestens zu verdoppeln“, so Ralf Bangert. „Mit dem im März 2014 begonnenen Bauabschnitt werden die bestehenden Hallen verbunden und damit wird der Materialfluss noch einmal nachhaltig optimiert.“ Dazu investiert Jungheinrich in den nächsten Monaten in den Standort gut 8 Mio. Euro.
Beschleunigte Prozesse
Mit der Erweiterung des Werks sollen auch die Qualität der Arbeitsabläufe erhöht und einzelne Prozesse beschleunigt werden, damit die Durchlaufzeiten reduziert werden können. „Zukünftig sollen die Produktionsabläufe sowie die dazugehörigen Logistikprozesse reibungslos fließen können“, so Bangert. „Dazu haben wir die einzelnen Produktionsschritte eingehend analysiert, um Optimierungspotenzial aufzudecken.“
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