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Gabelstapler Das Geschäft mit Gebrauchten boomt

| Autor / Redakteur: Sabine Barde / Benedikt Hofmann

Um dem steigenden Bedarf an Gebrauchtfahrzeugen auch zukünftig gerecht werden zu können, verdoppelt die Jungheinrich AG bis zum Jahr 2018 die Kapazität in ihrem Aufarbeitungswerk. Ronald Ohlrogge und Ralf Bangert erläutern ihre ehrgeizigen Pläne.

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Die Geräte, die im Werk aufgearbeitet werden, sind im Durchschnitt nicht älter als vier bis sechs Jahre.
Die Geräte, die im Werk aufgearbeitet werden, sind im Durchschnitt nicht älter als vier bis sechs Jahre.
(Bild: Jungheinrich)

Im Jahr 2006 gründete die Jungheinrich AG in Klipphausen bei Dresden unter maßgeblicher Beteiligung von Ronald Ohlrogge und Ralf Bangert das Gebrauchtgeräte-Zentrum Dresden. Dass das Werk eine Erfolgsgeschichte werden würde, daran zweifelten die beiden Visionäre keinen Augenblick. Es war schon damals klar, dass sich der Markt für aufgearbeitete Fahrzeuge in absehbarer Zeit zu einem Wirtschaftszweig von erheblicher Bedeutung entwickeln würde.

Garantierte Qualität

„Aufgrund des steigenden Bedarfs an ‚Gebrauchten‘ und der Tatsache, dass wir jedes Jahr weltweit Zehntausende Finanzierungsrückläufer und recht junge Fahrzeuge aus der Vermietung zurückbekommen, lag die Entscheidung nahe, ein Werk mit industriell aufgearbeiteten Fahrzeugen zu errichten. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Chance ergriffen, Wegbereiter in diesem Segment zu werden“, beschreibt Ronald Ohlrogge den strategischen Schritt. „Der Erfolg hat uns Recht gegeben, denn der Erwerb von Gebrauchtfahrzeugen hat für den Kunden viele Vorteile. Er erhält ein garantiertes Maß an Qualität durch professionell aufbereitete Produkte inklusive Gewährleistung, und dies zu Preisen unterhalb von Neugeräten.“

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Inzwischen machen fast 50 % des Gesamtauftragseingangs im Gebrauchtgeräte-Zentrum Finanzdienstleistungs-Rückläufer (FDL) aus. „Aktuell bekommen wir um die 25.000 FDL-Fahrzeuge jedes Jahr zurück. Es befinden sich außerdem zurzeit 40.000 Fahrzeuge in der Kurzfristmiete“, erklärt Ohlrogge. „Durchschnittlich wird davon ein Viertel jährlich ausgetauscht, da die Stapler ein bestimmtes Durchschnittsalter nicht überschreiten sollen.“

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