Stärker am Tropf ... Deutschlands Abhängigkeit von China steigt

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Eine Studie hat offenbart, dass Deutschland bei wichtigen Produkten und Rohstoffen von chinesischen Importen immer abhängiger wird ...

Papier ist geduldig! Deutschland hat sich vor rund drei Jahren auf die Fahnen geschrieben, von chinesischen Produkten (hier Solarmodule) und Rohstoffen unabhängiger werden zu wollen. Eine aktuelle Studie beweist, dass genau das Gegenteil der Fall ist ...(Bild:  Chinasol)
Papier ist geduldig! Deutschland hat sich vor rund drei Jahren auf die Fahnen geschrieben, von chinesischen Produkten (hier Solarmodule) und Rohstoffen unabhängiger werden zu wollen. Eine aktuelle Studie beweist, dass genau das Gegenteil der Fall ist ...
(Bild: Chinasol)

Bei strategisch wichtigen Gütern wie Akkus, Solarpanels und Antibiotika wächst laut einer Studie Deutschlands Abhängigkeit von China. Gemessen am Gewicht kamen demnach im vergangenen Jahr rund zwei Drittel der Direktimporte von Lithium-Ionen-Akkus aus China. Nur zwei Jahre zuvor war es noch knapp die Hälfte, wie die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit unter Berufung auf vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamts anmerkt. Bei Solarpanels stieg der Anteil von etwa 89 Prozent auf knapp 93 Prozent, bei Antibiotika von rund 65 Prozent auf ungefähr 73 Prozent, wie man weiter erfährt. Und ausgerechnet bei kritischen Waren wird Deutschland immer abhängiger und damit verletzlicher, gibt der Studienautor, Frederic Spohr, zu bedenken. Dabei verweist er auch auf die China-Strategie der Bundesregierung von 2023, durch die die wirtschaftliche Abhängigkeiten von China eigentlich reduziert werden sollte. Laut Analyse wuchs aber auch bei Metallen wie Magnesium, Gallium und Germanium der Importanteil aus China nach Deutschland. China, so Spohr, ist praktisch der einzige Lieferant, wenn es um bestimmte seltene Erden, die etwa für Permanentmagnete von Elektromotoren benötigt würden, geht. Zwar sei bei seltenen Erden Chinas Importanteil generell gesunken, der Wert der Einfuhren aber gestiegen. (In der Analyse geht es nur um direkte Einfuhren aus China, nicht um Lieferungen aus Drittstaaten mit chinesischen Vorprodukten).

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