Gerettet! Dresselhaus-Standort Maisach geht an Münchner Schraubenhandel

Quelle: Peter Königsreuther 1 min Lesedauer

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Der Standort Maisach des insolventen Verbindungstechnikhändlers Joseph Dresselhaus GmbH & Co. KG wird nach neuesten Informationen fortgeführt werden können ...

Von „Dresselhaus – gut befestigt!“ kann man jetzt nur sagen: „Dresselhaus – gut gerettet!“ Denn nach der Insolvenz im April hat sich mit der neuen Münchner Schraubenhandel MSH ein Käufer gefunden. Damit sei der Standort Maisach gesichert ...(Bild:  Dresselhaus)
Von „Dresselhaus – gut befestigt!“ kann man jetzt nur sagen: „Dresselhaus – gut gerettet!“ Denn nach der Insolvenz im April hat sich mit der neuen Münchner Schraubenhandel MSH ein Käufer gefunden. Damit sei der Standort Maisach gesichert ...
(Bild: Dresselhaus)

Dresselhaus zählt zu den traditionsreichen Großhändlern für Verbindungselemente und Befestigungstechnik in Deutschland. Das Unternehmen bedient Möbelproduzenten, die Automobilzulieferindustrie, Landmaschinenhersteller sowie die Holz und Metall verarbeitende Industrie. Hinzu kommen Baumärkte und Baustoffhändler als Abnehmer. Im April hatte Dresselhaus aber beim Amtsgericht Bielefeld Insolvenzantrag gestellt. Im Zuge des danach eröffneten Insolvenzverfahrens wurde der Geschäftsbetrieb in Maisach an die neu gegründete Münchner Schraubenhandel MSH GmbH & Co. KG verkauft – ein Unternehmen der Keller-&-Kalmbach-Gruppe mit Sitz in Unterschleißheim. Der Kaufvertrag wurde bereits am 2. Juli unterzeichnet, der Vollzug erfolgte zum 1. August. Falkensteg hatte den Verkaufsprozess verantwortet.

In kaum drei Monaten von der Insolvenz in die Zukunft

Mit rund 1.000 Mitarbeitern erwirtschaftet Keller & Kalmbach derzeit an 19 Standorten weltweit einen Umsatz von etwa 420 Millionen Euro. Mit der Übernahme bleiben wertvolles Know-how, erfahrene Mitarbeiter sowie langjährige Kundenbeziehungen erhalten. Für die Belegschaft in Maisach ist diese erfreuliche Entwicklung übrigens in einer Phase besonderer Unsicherheit zustande gekommen, wie Falkensteg anmerkt. Denn eine Folgeinsolvenz ist aufgrund des fehlenden Insolvenzgeldes eine besondere Herausforderung. Umso mehr freut es alle Beteiligten, dass es in nur knapp zweieinhalb Monaten gelungen ist, eine Chance zu ergreifen und umzusetzen. Der sehr kurze Zeitraum von der Antragstellung bis zum Vollzug des Kaufvertrags zeigt laut Falkensteg einmal mehr, wie wichtig eine enge Verzahnung von insolvenzrechtlicher, operativer und M&A-seitiger Expertise ist.

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