Verpackungstechnik Effizient und schadenfrei palettieren mit rutschfestem Zwischenlagenpapier

Autor / Redakteur: Preben Thomsen / Volker Unruh

Automatische Verpackungsvorgänge, bei denen Produkte palettiert werden, können bis zu 65% effektiver gestaltet werden. Dahinter steckt ein System, das rutschsicheres Papier automatisch abschneidet und auf jede Lage des Palettenstapels legt. So können Paletten nun schneller und höher beladen werden als das bisher möglich war.

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Über eine Schnittstelle lässt sich das Pal-Cut-System ohne Einschränkung mit Verpackungsrobotern in automatischen Palettieranlagen verbinden.Bilder: Dansk Mink Papir
Über eine Schnittstelle lässt sich das Pal-Cut-System ohne Einschränkung mit Verpackungsrobotern in automatischen Palettieranlagen verbinden.Bilder: Dansk Mink Papir
( Archiv: Vogel Business Media )

Beim Wechsel von manuellen zu automatischen Verpackungsanlagen tritt häufiger eine Verminderung der Geschwindigkeit oder ein Betriebsstopp im Bereich der Palettierung auf. Nicht selten liegt die Ursache dafür in der Aufnahme und Handhabung von Zwischenlagenpapier. Entweder nehmen Verpackungsroboter zu viele Bögen vom Stapel oder sie lassen sie fallen. Dies war der Anlass für die Entwicklung des automatischen Pal-Cut-Bogen-Dispensers, bei dem es zu so gut wie keinen Papierstaus auf Grund von fallengelassenen Bögen mehr kommt. Mit dem Dispenser konnte die Liniengeschwindigkeit der Verpackungsanlagen um 15 bis 65% verbessert werden.

Das Pal-Cut-System besteht im Wesentlichen aus einem vollautomatischen Bogen-Dispenser, der das Zwischenlagenpapier, durch das Palettenladungen während des Transports stabilisiert werden, schnell und präzise in der gewünschten Länge direkt von der Rolle abschneidet (Bild 1). Die Standardkapazität beträgt sechs bis zwölf Bögen pro Minute in bis zu sechs verschiedenen Formaten. Verarbeitet werden Papierqualitäten von 110 bis 300 g/m², wobei das rutschsichere, patentierte Zwischenlagenpapier Antim 65 als Standard – quasi als Teil des Pal-Cut-Systems – empfohlen wird. Denn: Transportschäden sind ein wichtiges Thema, und in Verbindung mit dem rutschsicheren Antim 65 bietet das Pal-Cut-System eine Lösung, die Palettenladungen zuverlässig sichert und dadurch nicht zuletzt auch Transportschäden vorbeugt.

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Testergebnisse zeigen klare Effektivitätsverbesserungen

Über eine Schnittstelle kann der Pal-Cut ohne Einschränkung mit Verpackungsrobotern in automatischen Palettieranlagen verbunden werden. Da von der Anlage pro Takt jeweils nur ein einzelner Bogen gespendet wird, kann der Roboterarm den Bogen schnell und sicher aufnehmen und ihn auf der Palette platzieren (Bild 2).

Auf dem dänischen Markt hat sich das Pal-Cut-System bereits mit einer Reihe von Referenzlösungen für Firmen in den Branchen der Lebensmittel-, Verpackungs- und Druckindustrie etabliert. Zu den Referenzkunden gehört unter anderen auch Arla Foods, Europas größter Molkereikonzern, der Pal-Cut nun als Standard in allen neuen vollautomatischen Palettieranlagen oder gewöhnlichen „Pick-and-Place“-Systemen einsetzt. Nach der erfolgreichen Einführung auf dem dänischen Markt wird dieses Konzept nun in ganz Europa vermarktet.

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