Schrumpfender Handel Die Länder der EU exportieren nicht nur in die USA viel weniger

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Im ersten Quartal des Jahres haben die EU-Länder 30,4 Prozent weniger an Waren in die Vereinigten Staaten geliefert, wie Eurostat ermittelt hat. Weniger Export sei aber derzeit ein Trend ...

Das Statistikamt Eurostat hat sich mal angeschaut, wie es mit dem Export und dem Import in Bezug auf die EU-Länder im ersten Quartal 2026 ausgesehen hat ...(Bild:  F. Schneidler)
Das Statistikamt Eurostat hat sich mal angeschaut, wie es mit dem Export und dem Import in Bezug auf die EU-Länder im ersten Quartal 2026 ausgesehen hat ...
(Bild: F. Schneidler)

Obwohl die EU-Länder über 30 Prozent weniger in die USA geliefert haben, blieben das nordamerikanische Land mit einem Anteil von 18,6 Prozent an allen Exporten das wichtigste Exportziel – dem Zoll-Streit zum Trotz! Danach kommt Großbritannien mit 13,8 Prozent im Wert von 88,7 Milliarden Euro. Hauptabsatzmarkt Nummer drei ist die Schweiz, zu der aber von Eurostat keine Zahlen genannt wurden. Auch das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistikamtes Eurostat hervor. Wie es weiter heißt, exportierte die EU zwischen Januar und März 2026 Waren im Wert von 119,4 Milliarden Euro in die Vereinigten Staaten. Aber auch die Exporte in andere Länder haben sich demnach verringert.

Auch die Importe in die EU sackten ab

So wurden 8,2 Prozent weniger in die Türkei und 7,9 Prozent weniger nach China exportiert. Insgesamt exportierte die EU Waren im Wert von 640,5 Milliarden Euro an Länder außerhalb der Union. Im Vergleich zum Vorjahresquartal gingen die Exporte laut Eurostat dabei um 8,8 Prozent zurück. Aber nicht nur die Exporte knickten ein, sondern auch die Importe nahmen im ersten Jahresquartal ab. Waren im Wert von 627,8 Milliarden Euro wurden dabei eingeführt (minus 3,3 Prozent), offenbart die Analyse. Aus der Türkei nahmen die Einfuhren um 7,5 Prozent ab, aus den USA um 5,7 Prozent. Und aus Großbritannien kamen 3,4 Prozent weniger. Mit einem Anteil von 23,1 Prozent aller Importe war China mit 145,3 Milliarden der wichtigste Lieferant der EU. Darauf folgen die USA, Großbritannien, die Schweiz und die Türkei.

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