Industrieverpackungen

Gefräste Wellpappe reduziert die Transportschäden auf Null

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Erste, exakt abgemessene Formteile wurden als Prototypen entwickelt und geprüft. Die entscheidende Frage: Wie gut können die unterschiedlichen Telair-Komponenten anschließend in einer Transportkiste fixiert und geschützt werden? „Es hat sich in den Tests von Ratioform gezeigt, dass die gefrästen Wellpapp-Polster äußerst stabil sind, einen festen Abstandshalter in der Transportkiste bieten und ein Verrutschen praktisch ausgeschlossen ist“, sagt Wolfgang Kordes. Der Raum in der Transportkiste aus Holz wird somit optimal genutzt und „auch das Ver- und Auspacken ist nun bis zu 25 % schneller. Das haben wir mit einer klar definierten Verpackungsanweisung und der Entwicklung von 26 standardisierten Verpackungsformteilen erreicht“, sagt Ratioform-Experte Michael Scheibenzuber. Weitere Vorteile: Der Bedarf an Verpackungsmaterial wie Folie hat sich deutlich verringert. Zudem handelt es sich um eine günstigere, umweltfreundliche und damit nachhaltigere Lösung.

Verpackungsprozesse verbessert, Transportschäden reduziert

Wolfgang Kordes von Telair International fasst das Ergebnis zusammen: „Der für uns wichtigste Effekt ist, dass unsere Komponenten jetzt wesentlich besser geschützt und die Transportschäden von etwa 2 % auf null reduziert sind. Das aufwendige manuelle Zuschneiden von Schaumstoff entfällt völlig, der Ein- und Auspackprozess ist damit deutlich schneller geworden. Und Wellpappe ist umweltfreundlicher, was auch im Hinblick auf die Entsorgungsrichtlinien verschiedener Länder eine wichtige Rolle spielt. Es ist ein Musterbeispiel, weil die ganzheitliche Prozess- und Materialumstellung in vielerlei Hinsicht ein Erfolg ist. Eine ähnliche Lösung entwickeln wir deshalb auch für die Cargo-Loading-Bauteile des neuen Airbus A350.“

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Wellpappe ist die Transportverpackung Nummer 1

Wellpappe ist Deutschlands Transportverpackung Nummer 1: Ihr Anteil an den Verpackungsmaterialien liegt bei 68,8 %. Zum Vergleich: Folien hatten 2014 einen Anteil von 10,2, Vollpappe von 8,0, Holz von 7,6 und Kunststoff von 5,4 %. 2014 lieferten die deutschen Hersteller 7,4 Mrd. m² Wellpappe aus. Das waren laut Verband der Wellpappen-Industrie 120 Mio. m² mehr als 2013 beziehungsweise eine Steigerung von 1,6 %.

Die wesentlichen Vorteile der Wellpappe als Verpackung: Sie ist leicht, stabil und faltbar. Das bei der Herstellung verwendete Papier besteht aus Frischfasern oder Altpapier – und ist mal dicker und mal dünner. Die Wellen sind enger oder weiter und auch höher oder tiefer. Alleine diese Kombinationsmöglichkeiten bieten signifikantes Einsparpotenzial innerhalb einer Wellenart. Im richtigen Formate-Mix und der Anzahl von Größen oder der individuellen Fertigung liegt ein weiterer Schlüssel zu Optimierungen. Wellpappenverpackungen mit Zusatznutzen lassen sich rasch aufrichten, mit der Höhenrillung an die Ware anpassen und dank Selbstklebeflächen schnell und sicher verschließen – und sogar retour schicken.

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* Weitere Informationen: Ratioform Verpackungen GmbH, 85652 Pliening, Tel. (0 89) 9 91 46-4 11, j.mueller@ratioform.de

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