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Pharmalogistik Inther rüstet Uniphar technisch auf

Der Zulieferer medizinischer Versorgungsprodukte Uniphar hat den Systemintegrator Inther Group mit einem Automatisierungsprojekt in seinem irischen Distributionszentrum beauftragt. Ziel ist eine erhebliche Kapazitätsausweitung.

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Derartige „A-Frames“ gehören mittlerweile zum Standard in der Pharmalogistik. Sie ermöglichen das Kommissionieren mehrerer Tausend Auftragspositionen pro Stunde.
Derartige „A-Frames“ gehören mittlerweile zum Standard in der Pharmalogistik. Sie ermöglichen das Kommissionieren mehrerer Tausend Auftragspositionen pro Stunde.
(Bild: Inther )

Uniphar beliefert als einer der größten Akteure auf dem Pharmamarkt weltweit rund 160 Länder. Irlands Krankenhäuser beispielsweise werden direkt aus dem 4400 m² umfassenden Distribution Center (DC) in Annacotty im Südwesten beliefert. Dieses Verteilzentrum wird von der Inther Group jetzt mit einem vollautomatischen Logistiksystem ausgerüstet, das bis zu 4500 Auftragspositionen pro Stunde verarbeiten kann. Laut Marc Biermann, Head of Sales Engineering bei Inther, wurde dazu ein System entwickelt, das bewährte und innovative Technologien vereint.

Kurze Installation und Inbetriebnahme

Zur Lagerung der Waren wird ein Miniload‐Lagersystem von Inther implementiert, das sich ideal für eine vielfältige Produktpalette eignet. Zwei Krane werden in einem Gang eingesetzt, um die Kapazität zu erhöhen und gleichzeitig eine optimale Redundanz zu gewährleisten. Der gesamte Logistikprozess wird durch das eigens entwickelte Inther Conveyor Equipment (ICE) verbunden. Dies garantiere eine kurze Installations- und Inbetriebnahmezeit, heißt es. Darüber hinaus fügt der Automated Document Inserter (ADI) automatisch Dokumente in Versandkartons hinzu. Das ADI druckt, puffert und faltet die Dokumente und legt sie dann automatisch der Box bei.

Eine wesentliche Rolle im DC wird das erneuerte, über 36 m lange A-Frame von Inther spielen, wie sie in der Pharmawelt zum Einsatz kommen. Selbst bei Spitzenlasten garantiere dieser A-Frame die „höchstmögliche Produktivität und einen optimalen Materiafluss“. Verwaltet wird der Kommissioniervorgang von der Inther-LC-Softwareplattform – einem Warehouse Execution System, das alle Funktionen im Lager miteinander verbindet und per SAP angebunden ist. Voll funktionsfähig soll das System bis Ende 2020 sein.

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