Energiewende Duisburger Hafen startet weit sichtbares Leuchtturmprojekt

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Das Duisburg Gateway Terminal (DGT) verfügt derzeit auf 150.000 Quadratmetern (1. Bauabschnitt) über sechs Ganzzuggleise unter Kran, drei Portalkrananlagen und sechs Liegeplätze für Binnenschiffe. Jetzt wird dort der klimaneutrale Betrieb erprobt.

Duisburg Gateway Terminal (DGT): Der klimaneutrale Betrieb geht in die Erprobungsphase.(Bild:  marco stepniak)
Duisburg Gateway Terminal (DGT): Der klimaneutrale Betrieb geht in die Erprobungsphase.
(Bild: marco stepniak)

Der Startschuss ist gefallen: Das zukunftsweisende Projekt „enerPort II“ auf der ehemaligen Kohleninsel im Duisburger Hafen geht in die Testphase. Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerke und Brennstoffzellensysteme sollen die Energie für den größten Container-Hub im europäischen Hinterland liefern. Das Projekt soll demonstrieren, dass ein Terminal dieser Größenordnung mithilfe von Sonnenenergie und Wasserstoff klimaneutral betrieben werden kann. Die erwähnten stromversorgenden Anlagen werden mit Batteriespeichern und einem Microgrid zur intelligenten Steuerung aller Erzeuger und Verbraucher kombiniert, wie es heißt.

Das, was wir ab sofort hier auf dem größten Container-Hub im europäischen Hinterland tun, ist mutig, innovativ und konsequent.

Markus Bangen, CEO von Duisport

Nach Überzeugung des Duisport-CEO Markus Bangen könne das „enerPort II“-Projekt zur Blaupause für andere nachhaltige Terminalprojekte werden, sei also ein Leuchtturmprojekt, das weit über Duisburg hinaus Wirkung zeigen werde.

Schiffe im Hafen profitieren

Laut Alexander Garbar, Leiter Unternehmensentwicklung beim Duisport, sei die erste Wasserstofflieferung im Mai erfolgt und alle Komponenten seien seitdem erfolgreich getestet worden. „Der Netzanschluss ist freigegeben, sodass auch Photovoltaik und Batteriespeicher ihren Beitrag leisten können“, so Garbar.

Der besondere Clou: Auch Schiffe im Hafen profitieren von der neuen Infrastruktur: Über Landstromanlagen können sie emissionsfrei mit Energie versorgt werden – ein weiterer Schritt zur Reduktion von CO2-Emissionen im Hafenbetrieb.

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