Modernisierung Körber automatisiert bei Viessmann die Lagerprozesse

Quelle: Pressemitteilung

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Körber hilft mit seinen SAP-Experten dem Heiz-, Kälte- und Klimaexperten Viessmann, bei der Optimierung des Warenverteilzentrums im hessischen Allendorf. SAP-EWM-Systeme und Shuttle-Technik gehören dazu.

Die Viessmann Group modernisiert ihr Warenverteilzentrum (WVZ) in Allendorf. Mit Shuttle-Lager und SAP-EWM-Systemen unterstützt bei diesem Vorhaben die Expertise von Körber.
Die Viessmann Group modernisiert ihr Warenverteilzentrum (WVZ) in Allendorf. Mit Shuttle-Lager und SAP-EWM-Systemen unterstützt bei diesem Vorhaben die Expertise von Körber.
(Bild: Körber )

Die Viessmann Group wird ihr Warenverteilzentrum (WVZ) in Allendorf (Eder) im Rahmen des Projektes „WVZ 2025“ auf den erwarteten Durchsatz der nächsten Jahre optimieren. Das Unternehmen hat im Zuge dessen auch ein neues Shuttle-Lager gebaut, wie es weiter heißt. Das WVZ in Hessen gilt als das Herzstück der internationalen Viessmann-Logistik. Dort wird produziert. Und außer einer globalen Verteilung innerhalb der Viessmann Group vom Warenverteilzentrum aus, auch für Endkunden kommissioniert und versendet. Das neue Shuttle-Lager soll die Kommissionierleistung im Behälterbereich ausbauen und dadurch den Palettenbereich deutlich entlasten, um die Lieferleistung des Logistikzentrums zu steigern. Das Körber-Geschäftsfeld Supply Chain Consulting unterstützt Viessmann dabei, die anvisierten Ziele technisch zu erreichen.

Eine durchgängige SAP-Landschaft

Die Zusammenarbeit kommt nicht von Ungefähr, denn in Allendorf hatte Körber bereits ein neues Lagerverwaltungssystem auf Basis von SAP EWM (Extended Warehouse Management) eingeführt und in mehreren Schritten, ausgehend von manuellen Lagerbereichen, sukzessive die weitläufige Palettenfördertechnik mit Automatiklagern für Paletten und Behälter auf das neue System umgestellt, wie man erfährt. Der komplette Materialfluss im WVZ wird dabei von der Produktion bis ins Regionallager von Körber gesteuert, was dem Auftraggeber Viessmann eine durchgängige SAP-Systemlandschaft beschert.

Das neue Projekt nun erstreckte sich über zwei Bauphasen

In der ersten erfolgte die Inbetriebnahme des Shuttle-Lagers autark – mit Anbindung an zwei Arbeitsplätze. Im zweiten Step ging es um die volle Inbetriebnahme mit Anbindung des automatischen Kleinteile- und des Shuttle-Lagers. Auch wurden weitere Arbeitsplätze an das Lagerverwaltungssystem angebunden. Das neue Shuttle-Lager ergänzt dabei das automatische Kleinteillager. Es besteht aus 25 Ebenen und 9.000 Behälterstellplätzen. Dort bewegen sich 25 Shuttle sowie der Ein- und Auslagerlift, die direkt an das SAP EWM angebunden sind. In der ersten Bauphase stellte Körber außerdem sicher, dass sich Lieferungen gleichmäßig auf Bestandsanlage und den neu entstandenen Shuttle-Bereich verteilen und weitestgehend unabhängig bearbeitet werden konnten. Erst in der zweiten Phase wurde die Bestandsanlage umgebaut und an den Fördertechnikkreisel des Shuttle-Lagers angeschlossen. Damit wurde die Synchronisation der beiden Lagerbereiche als zentrale Herausforderung gemeinsam gemeistert.

Über tausend Picks mehr am Tag

Der Umbau des WVZ hat die Lagerkapazität im Behälterbereich und den Durchsatz, insbesondere für den kurzfristig terminierten Paketversand, folglich erhöht. Damit habe Viessmann die Verteilung der schnelldrehenden Artikel auf verschiedene Lagerbereiche sichergestellt, um Zugriffe durch unterschiedliche Bedarfe zielgerecht und effizient durchführen zu können. Zugleich konnte Viessmann die Pickleistung im automatischen Kleinteillager von durchschnittlich 2.300 Picks pro Tag auf durchschnittlich 4.500 Picks pro Tag aufstocken.

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