Integration Kompetenzbündelung im Fraunhofer-Forschungsfeld Mikrodisplays

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Rückwirkend zum 1. Januar wird das Geschäftsfeld „Mikrodisplays & Sensorik“ des Fraunhofer-Instituts für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) in das eng vernetzte Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) integriert. Das soll insbesondere Kunden und Partnern zugute kommen ...

Das Geschäftsfeld „Mikrodisplays & Sensorik“ des Fraunhofer-FEP, das in das Fraunhofer-IPMS integriert wird, entwickelt OLED- und µLED-Displays, die insbesondere in der Intralogistik zum Einsatz kommen können.(Bild:  Fraunhofer-FEP)
Das Geschäftsfeld „Mikrodisplays & Sensorik“ des Fraunhofer-FEP, das in das Fraunhofer-IPMS integriert wird, entwickelt OLED- und µLED-Displays, die insbesondere in der Intralogistik zum Einsatz kommen können.
(Bild: Fraunhofer-FEP)

Der Markt für Mikrodisplays entwickelt sich rasant. Für die Logistik ist das insbesondere in den Bereichen Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR) und Mixed Reality (MR) interessant. Wie die Fraunhofer-Gesellschaft mitteilt, ist der Schlüssel für den Erfolg in diesem wichtigen Wachstumsmarkt und die technologische Basis für die „Near-to-eye-Visualisierung“ von Informationen die Integration von OLED- und µLED-Frontplane-Technologien in CMOS-Backplanes. Der Wechsel des Geschäftsfeldes „Mikrodisplays & Sensorik“ vom Fraunhofer-FEP zum Fraunhofer-IPMS, beide Dresden, geschieht insbesondere „vor dem Hintergrund der Stärkung eines unverwechselbaren Institutsprofils beider Institute“, wie es aus München heißt, wo das Headquarter der Fraunhofer-Gesellschaft angesiedelt ist.

Die Überführung ist ein gutes Beispiel für die strategische Weiterentwicklung eines Forschungsfelds und das institutsübergreifende Heben von Synergien.

Prof. Holger Hanselka, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft

Mit dem Institutswechsel will die Fraunhofer-Gesellschaft das Forschungsfeld der Mikrodisplays stärken und „neue technologische Fähigkeiten durch synergetische Nutzung der vorhandenen Mikroelektronik-Infrastruktur ermöglichen“.

Was genau passiert beim IPMS?

Das Fraunhofer-IPMS, in dessen Reihen das Geschäftsfeld „Mikrodisplays & Sensorik“ jetzt agiert, steht für angewandte Forschung und Entwicklung in den Bereichen intelligente Industrielösungen, Medizintechnik und Mobilität. Forschungsschwerpunkte sind miniaturisierte Sensoren und Aktoren, integrierte Schaltungen, drahtlose und drahtgebundene Datenkommunikation sowie kundenspezifische mikroelektronische und mikromechanische Systeme.

Prof. Harald Schenk, Institutsleiter des Fraunhofer-IPMS, zur Rochade: „In der Zukunft wird das Fraunhofer-IPMS sein Engagement in diesem Themenfeld verstärken und sich intensiver mit dem Bereich der heterogenen Integration verschiedener Chiplet-Technologien in Verbindung mit der CMOS-Mikroelektronik auseinandersetzen. Diese zukunftsorientierte Technologie umfasst auch die Integration von organischen Halbleitern, zum Beispiel OLED, und neuartigen Emitter-Technologien, zum Beispiel μLED, was neue Wege in der Mikro-/Optoelektronik und Mikrosystemtechnik eröffnet.“ (bm)

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