Studie Lagerbetreiber machen ernst mit künstlicher Intelligenz

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Eine aktuelle Studie von Zebra Technologies zeigt, dass Führungskräfte in der Logistik in Machine Vision, Computer Vision und Predictive Analytics investieren wollen. Damit soll die Modernisierung im Lager beschleunigt werden.

Die Nachfrage nach Sensoren wird steigen. Mit deren Hilfe will man frühzeitig auf negative Auswirkungen reagieren können.(Bild:  Ar_TH - stock.adobe.com)
Die Nachfrage nach Sensoren wird steigen. Mit deren Hilfe will man frühzeitig auf negative Auswirkungen reagieren können.
(Bild: Ar_TH - stock.adobe.com)

Eine Zebra-Studie zeigt auf, dass Lagerbetreiber sich zunehmend konkret mit einer Vielzahl von Technologien mit künstlicher Intelligenz (KI) auseinandersetzen. Konkret wird in der Studie darauf hingewiesen, dass weltweit die meisten Entscheidungsträger in der Lagerlogistik in den nächsten fünf Jahren in maschinelles Lernen (94 Prozent), Predictive Analytics (92 Prozent), Machine Vision (86 Prozent) und Computer Vision (85 Prozent) investieren wollen. Diese fortschrittlichen KI-Technologien böten führende Automatisierungs-, Analyse- und digitale Entscheidungsfindungsmöglichkeiten für die gesamte Lieferkette und im Lagerbereich.

Entscheider im Lagerwesen setzen auf KI-Lösungen für die Lieferkette und die Lagermodernisierung angesichts der gefühlt nicht enden wollenden Störungen und Black-Swan-Events.

Andre Luecht, Global Strategy Lead, Warehouse, Transportation and Logistics bei Zebra

Entscheider in der Lagerlogistik beschleunigen laut Studie ihre Pläne für Technologieinvestitionen, um neue Herausforderungen in der Lieferkette zu bewältigen, wie zum Beispiel: Optimierung der Arbeitskräfte, Rationalisierung von Workflow-Prozessen, Ungenauigkeit der Bestände und die Umstellung auf cloudbasierte Systeme.

Es wird mehr Sensoren brauchen

Was die Studie außerdem unterstreicht: eine wachsende Nachfrage nach Sensortechnologien unter globalen Entscheidungsträgern. Gemeint sind damit sowohl passive RFID-Tags und -Sensoren (81 Prozent) als auch aktive Echtzeit-Ortungstechnologie (68 Prozent), mobile Sensoren auf Gabelstaplern (68 Prozent) sowie Temperaturüberwachung und Smart Labels (67 Prozent). „Störungen und Black-Swan-Events können schwer zu kontrollieren sein, aber wir sollten darauf hinarbeiten, dass wir in der Lage sind, diese Dinge besser vorherzusagen, zu antizipieren und abzumildern“, sagt Zebra-Mann Andre Luecht. So könne man am ehesten frühzeitig reagieren, um negative Auswirkungen auf die Lieferkette und den Lagerbetrieb zu minimieren oder gar ganz zu beseitigen. (bm)

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