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Kransteuerung

Mini-Joysticks mit Tempolimit

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Der DRC-MJ bringt alles mit, was ein modernes Bediengerät haben muss – und noch etwas mehr. Etwa ein kontrastreiches Bi-Color-Display oder vertiefte Tasten, damit man mit dem Daumen etwas nach unten greift, um so die beiden Mini-Joysticks vorteilhaft bedienen zu können. Integrierte Schutzstege sorgen dafür, dass beim Ablegen des Senders auf der Gehäuseoberseite keine unbeabsichtigten Betätigungen der Bedienelemente erfolgen können. Der Gehäusewerkstoff besteht aus einem schlagzähen Polyamid. Integriert ist ein Vibrationsalarm, der gefährliche Situationen wie Überlast anzeigt.

Assistenzfunktionen gehört die Zukunft

Die Joysticks selbst, in denen die eigentliche konstruktive Entwicklungsarbeit steckt, sind so ausgelegt, dass der obere der beiden für das Heben und Senken mit dem Seilzug zuständig ist, der untere für die diagonale Kran- beziehungsweise Katzfahrt. Auch ein neuer Ansatz: Bei einem gleichwertigen Tastensender müsste man zwei Tasten gleichzeitig drücken, um die überlagerte Bewegung einer derartigen Diagonalfahrt realisieren zu können. Die programmierbaren Funktionstasten F1 und F2 spielen schon jetzt, aber erst Recht in der nahen Zukunft eine wichtige Rolle, um zukünftige Zusatzfunktionen (Stichwort Assistenzfunktionen) am Hebezeug, am Kran, ein- und ausschalten oder parametrieren zu können.

Als technisches „Schmankerl“ hat Demag noch die Zoom-Funktion draufgelegt. Der Kranbediener kann bei dem Mini-Joystick-bedienten Sender sozusagen eine Geschwindigkeitsreduktion auf Tastendruck aktivieren – danach steht der gesamte Auslenkwinkel dieses Mini-Joysticks für den dann reduzierten Geschwindigkeitsbereich zur Verfügung. Das bedeutet eine wesentlich höhere Auflösung und in der Praxis, dass der Bediener sehr fein die Fahrgeschwindigkeit oder die Hubgeschwindigkeit verändern kann – und zwar mit einer Hand. ■

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