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Logistik-IT Mit Touchscreens Stillstände in Produktionsumgebungen vermeiden

Redakteur: Robert Weber

Auf Managementebene gehören Touchscreens zum Alltag. Vom ERP-System bis zur Lagerverwaltungssoftware lassen sich Funktionen jederzeit mobil abrufen. In Produktionsumgebungen sind Touchpanels jedoch selten – obwohl sie entscheidende Vorteile gegenüber klassischen Steuerungsanlagen bieten.

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Bild 1: Touchscreens bewähren sich mittlerweile auch im rauen Produktionsumfeld, denn viele Unternehmen haben erkannt, dass Technik die Stillstandszeiten minimiert kann.
Bild 1: Touchscreens bewähren sich mittlerweile auch im rauen Produktionsumfeld, denn viele Unternehmen haben erkannt, dass Technik die Stillstandszeiten minimiert kann.
(Bild: Unitechnik)

Was wären unsere Texte ohne Bilder? Ein Beitrag ohne Visualisierung fällt bei den Lesern durch. Das bedeutet: Auch weniger ist manchmal mehr und wir Redakteure müssen uns dem Layout beugen. Denn im Mittelpunkt steht der Leser, der Kunde.

Bilder zur Visualisierung erleichtern die Bedienung von Anlagen

Nicht anders ist das in der Industrie. Grafische Visualisierungen erleichtern die Bedienung der Anlagen, das senkt nicht nur den Schulungsaufwand, sondern auch die Rate fehlerhafter Eingaben. Kostenintensive Stillstände werden reduziert (Bild 1). Daher setzt die Unitechnik Cieplik & Poppek AG die benutzerfreundlichen Bedienstellen schon seit einigen Jahren im Bereich der Produktionsautomation ein.

Bildergalerie

Komplexe, automatisierte Produktionsanlagen bestehen aus verschiedensten Maschinen, Transport-, Lager- und Handlingsystemen, die passgenau ineinandergreifen. Über zentrale Steuerstellen werden im Laufe eines Tages zahlreiche Eingaben zu den Anlagenkomponenten getätigt, wie etwa Transportbestätigungen oder Freigaben. Auch die Fehlerdiagnose und der Handbetrieb werden zu einem Großteil über diese Terminals abgewickelt. Die Bedienung der herkömmlichen Steuerstellen läuft dabei größtenteils über Taster und Schalter. Für den Handbetrieb gibt es in der Regel für jede Bewegungsachse der jeweiligen Komponente einen Taster, beschriftet mit der Kurzbezeichnung der Funktion.

Je nach Komplexitätsstufe der Anlage können die Steuerstellen unübersichtlich gestaltet sein. Da kommen leicht mal 30 Taster zusammen. Das erfordert eine detaillierte Einarbeitung der Mitarbeiter in Standardabläufe und auch ein gewisses Maß an Erfahrung, wenn es darum geht, die Anzeigen der Leuchtmelder im Störungsfall richtig zu interpretieren. Führt man sich die relativ hohe Personalfluktuation im Produktionsbereich und den hohen Anteil der Mitarbeiter, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, vor Augen, wird deutlich, dass der Schulungsaufwand und die Stillstandszeiten bei schlecht geschultem Personal schnell zu einem bedeutenden Kostenfaktor werden können.

Touchpanels mit Bildschirmmasken für den Hubwagen und das Regalbediengerät

Unitechnik plant und integriert automatisierte Anlagen und Prozesse in komplexen Produktionsumgebungen. Um eine für die Betreiber kosteneffiziente und für die Bediener komfortable Lösung anzubieten, setzt Unitechnik auf eine Anlagenbedienung über Touchpanels. Wie herkömmliche Steuerstellen werden sie in Stand-, Pult- oder Wandgehäusen installiert und an zentralen Punkten innerhalb der Anlagen aufgestellt. Die visuelle Übereinstimmung von Grafik und Realität ist einer der zentralen Vorteile einer Steuerung über einen hochauflösenden Bildschirm. Mit 15 Zoll sind die Touchscreens so groß, dass sich der Anlagenteil detailliert abbilden lässt (Bild 2 – siehe Bildergalerie). Für jede automatisierte Anlagenkomponente – vom Hubwagen über Regalbediengerät, Wendegerät und Manipulator bis hin zur Fördertechnikeinheit – gibt es eine eigene Bildschirmmaske.

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