Auslagerung

Outsourcing als Zukunftsstrategie?

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Ausgelagerte Bereiche und Leistungen

Die von einem Outsourcing betroffenen Bereiche und Leistungen ergeben sich aus dem konkreten Anforderungsprofil des auslagernden Betriebs. Meist handelt es sich um Unternehmensrandbereiche. (Bild: G+S)
Die von einem Outsourcing betroffenen Bereiche und Leistungen ergeben sich aus dem konkreten Anforderungsprofil des auslagernden Betriebs. Meist handelt es sich um Unternehmensrandbereiche. (Bild: G+S)
Besonders häufig wurden bei den Outsourcing-erfahrenen Unternehmen die Leistungen Rohstofflagerung (60%) und Sägezuschnitt (53%) vom Outsourcing-Partner übernommen. Eine Just-in-Time-Lieferung der Artikel erhielten 40%. Jedes dritte Unternehmen vergab die Rohstoffdisposition sowie weitere Anarbeitungsleistungen wie Laser- und Plasmaschneiden, Anfasen, Zentrieren, Entgraten, Drehen, Fräsen, Bohren und Tieflochbohren.

Gegenstand der Outsourcing-Projekte war darüber hinaus das Verpackungsmanagement, die Werkzeugverwaltung sowie die Implementierung eines elektronischen Bestell- und Lieferdatenaustauschs per EDI zwischen Dienstleister und Auftraggeber. Die Outsourcing-unerfahrenen Unternehmen zogen ebenfalls besonders häufig die Auslagerung von Sägezuschnitt (39%) und Rohstofflagerung (33%) in Erwägung.

„Diese Bereiche sind extrem kapital-, raum- und personalintensiv. Das Outsourcing ermöglicht es den Unternehmen, die freigesetzten Kapazitäten für ihre Kerntätigkeiten zu nutzen“, erläutert Wolfgang Dörr, Geschäftsführer bei Günther + Schramm. „Grundsätzlich gilt das übrigens auch für alle anderen Anarbeitungsleistungen, die nicht zur Kernkompetenz des auslagernden Unternehmens zählen.“

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