Auslagerung

Outsourcing als Zukunftsstrategie?

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Erfolg des Outsourcings

Zum Erfolg ihres Outsourcing-Projekts befragt, vergab die Mehrheit der Unternehmen positive Bewertungen und nannte messbare wirtschaftliche Effekte. (Bild: G+S)
Zum Erfolg ihres Outsourcing-Projekts befragt, vergab die Mehrheit der Unternehmen positive Bewertungen und nannte messbare wirtschaftliche Effekte. (Bild: G+S)
Zum Erfolg ihrer Auslagerung befragt, vergab die Mehrheit der erfahrenen Unternehmen positive Bewertungen: Knapp 70%bezeichneten die Liefertreue als gut beziehungsweise sehr gut. 80% vergaben diese Bewertung auch für das Preis-Leistungs-Verhältnis, bei der Lieferqualität taten das sogar 90 Prozent der Befragten. Bei der Einschätzung der Prozessoptimierung vergaben 80% der Befragten das Urteil „gut“ oder „sehr gut“.

Als messbaren wirtschaftlichen Effekt nannten viele die Vermeidung zusätzlicher Investitionen (40%) sowie einen reduzierten Personalaufwand (33%) und allgemeine Kostensenkungen (27%). In qualitativer Hinsicht stellte sich ein messbarer Erfolg vor allem in einer verbesserten Verfügbarkeit (33 Prozent), einer erhöhten Lieferflexibilität (27 Prozent) und reduzierten Durchlaufzeiten (27%) ein.

So überrascht es nicht, dass gut 70% dieser Unternehmen ihre Outsourcing-Entscheidung heute in gleicher Form wieder treffen würden. Die Unternehmen, die sich heute anders entschieden hätten, nannten folgende Schwierigkeiten: schlechte Zeitplanung, qualitativ minderwertige Anarbeitung (in den Bereichen Sägen, Laser- und Plasmaschneiden, Anfasen, Zentrieren, Entgraten, Drehen, Fräsen, Bohren und/oder Tieflochbohren), schlechte Materialverfügbarkeit, zusätzlicher Verwaltungsaufwand sowie unerwartete Mehrkosten. Alle Unternehmen, die mit ihrem Outsourcing-Projekt partiell oder grundsätzlich unzufrieden waren, gaben einen unerfahrenen Outsourcing-Partner als Begründung an.

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