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Die Kommissionierung von den Lagen-Trays erfolgt dann bis auf Einzelstücke und in parallelem Mehrfachzugriff. Dabei wird eine mehrstufige, abgeschlossene und Filiallayout-gerechte Sequenzbildung mit entsprechenden Prozess- und Kostenvorteilen verfolgt.
Packmustergenerator stellt die „ideale“ Palette zusammen
Die Anforderungen an eine volumen-optimierte, stabile und nach Produktklassen errechnete Packbildung von Filialpaletten werden heute über eine intelligente Packsoftware abgedeckt. Zur Optimierung der automatischen Palettierung nach kundenspezifischen Anforderungen hat SSI Schäfer im eigenen Hause einen speziellen Packmustergenerator, den Schäfer Pack Pattern Generator (SPPG), entwickelt.
Der SPPG ist als Softwaremodul in das Schäfer-Warehouse-Management-System (WMS) integriert. Im Zusammenspiel mit dem WMS errechnet der SPPG online innerhalb kürzester Zeit den optimalen Palettenbauplan und gibt ihn an das WMS weiter. Mit diesen Informationen leitet das WMS dann die operativen Prozesse ein.
Heterogene Packstücke erfordern ausgefeilte Software für Packmustergenerator
Was so einfach klingt, bedarf eines ausgefeilten Softwarekonzepts. Die sehr heterogenen Packstücke sollen je nach Geometrie so dicht wie möglich angeordnet und die Paletten so hoch und stabil wie möglich aufgebaut werden, damit die Palettenanzahl für jeden Versandauftrag minimiert werden kann. Gewicht und Stapelbarkeit der Packstücke müssen genau berechnet und berücksichtigt werden, um die Waren unbeschädigt bis in die Filialen liefern zu können.
Außerdem wird bei der Planung die spezifische Verteilung der Waren beziehungsweise Warengruppen in den jeweiligen Filialen miteinbezogen, damit der Sortieraufwand dort ebenfalls minimiert wird. Weitere Anforderungen ergeben sich aus den unterschiedlichen Verpackungs- und Produktmerkmalen für verschiedene Kunden, Branchen und Märkte. Das betrifft im Lebensmittelbereich etwa die Getränkeindustrie, das Trocken- und das Tiefkühlsortiment sowie das Handling problematischer Verpackungen.
Packmustergenerator soll Familiengruppen auf einer Palette vereinen
In der Handelsdistribution unterscheiden sich Packstücke in ihren Abmessungen, Gewichten und Geometrien, in ihrer Stapelbarkeit und Belastbarkeit sowie nach Waren- beziehungsweise Familiengruppen. Letztere sollen möglichst vereint auf einer Palette angeordnet werden.
Die wichtigsten Aspekte für die Packoptimierung im Handel sind demnach eine Berücksichtigung unterschiedlicher Belastbarkeiten und Gewichte, eine Positioniergenauigkeit und Stabilität der Packstücke, eine Realisierung optimierter Verfahrwege der Packroboter, eine maximale Stabilität der gebildeten Palette sowie ein Handling problematischer Packstücke. Weitere Gesichtspunkte stellen eine Vermeidung von Bruch, eine Reduktion von Verpackungs- und Sicherungsmaterialien sowie eine Volumenoptimierung des Transportraums dar, was gleichermaßen die Effizienz steigert und die Umwelt im Sinne von „Green Logistics“ schont.
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