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Palettieren Per Generator effizient palettieren

| Autor/ Redakteur: Elmar Issing / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

In der Handelslogistik setzen Unternehmen im Lager und bei der Zusammenstellung auszuliefernder Ware zunehmend auf automatisierte Intralogistik. Die SSI Schäfer Noell GmbH hat mit dem Packmustergenerator (SPPG) ein Softwaremodul entwickelt, das in kürzester Zeit den optimalen Palettenbauplan errechnet und an das Warehouse-Management-System weitergibt.

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Der SPPG übermittelt dem Palettierroboter per Packmuster exakte Koordinaten, wo und in welcher Orientierung das Packstück zu platzieren ist. Bild: SSI Schäfer
Der SPPG übermittelt dem Palettierroboter per Packmuster exakte Koordinaten, wo und in welcher Orientierung das Packstück zu platzieren ist. Bild: SSI Schäfer
( Archiv: Vogel Business Media )

Die gestiegenen Herausforderungen in der heutigen Handelslogistik ergeben sich durch extrem kurze Lieferzeiten, kleinere Liefermengen und -einheiten sowie die zunehmende Forderung nach Anlieferungen, die nach Filiallayout (store friendly) und nach Artikelgruppen kommissioniert sind. Zur Sicherstellung der geforderten Lieferfähigkeit setzt daher auch der Handel bei Lagerung und Kommissionierung immer öfter auf Automation.

Spezieller Packmustergenerator gegen Fachkräftemangel

Die Optionen reichen von der Konzeption optimaler Raumnutzung, Materialflüsse und Kommissionierstrategien über die ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze bis hin zum automatisierten Case Picking und der roboterbasierten Zusammenstellung filialgerecht gepackter Mischpaletten. Zur Optimierung der automatischen Palettierung nach kundenspezifischen Anforderungen wurde mit dem Schäfer Pack Pattern Generator (SPPG) ein spezieller Packmustergenerator entwickelt. Die Zukunft wird von Automationslösungen geprägt sein, die gleichermaßen den zunehmenden Arbeitskräftemangel wie den demografischen Wandel reflektieren – also: ergonomisch optimiert, körperlich entlastend und im Wirkungsgrad hoch effizient.

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Neben dem allgemein spürbaren Trend zu nachhaltigen Lösungen bezieht sich die Effizienz der Intralogistik für den Handel heute hauptsächlich auf Besonderheiten in der Kommissionierung. Angesichts steigender Kosten, eines verschärften Wettbewerbs, der wachsenden Bedeutung elektronisch basierter Vertriebswege sowie wachsender Anforderungen an Service und Qualität stehen die Handelsunternehmen vor einer umfassenden Überprüfung ihrer intralogistischen Prozesse und Strukturen. Die verfügbaren Lagerflächen sollen optimal genutzt, Waren schneller bewegt sowie die Effizienz-Kosten-Relation der Ressource Mensch ausgeglichen werden.

Die Herausforderungen liegen besonders in kürzeren Lieferzeiten, kleineren Liefermengen und -einheiten sowie der zunehmenden Forderung nach Anlieferungen, die etwa nach Filiallayout und nach Artikelgruppen kommissioniert sind. Parallel dazu verlangen der zunehmende Arbeitskräftemangel und die Folgen des demografischen Wandels flexible, körperlich entlastende Arbeitsplatzlösungen, die ergonomisch optimiert und individualisierbar sind.

Automatisierung bis hinunter auf die Einzelstückebene

Diese Prämissen der Istsituation bestimmen zugleich – neben den allgemeinen Trends zur Nachhaltigkeit der eingesetzten Lösungen – die zukunftsorientierten Trends in der Intralogistik für den Handel: Zur Sicherstellung der geforderten Lieferfähigkeit fokussieren die Handelsunternehmen bei Lagerung und Kommissionierung zunehmend Automationslösungen bis auf Einzelstückebene, die Flexibilität der integrierten Kommissionierstrategien und das Prinzip der Ware-zum-Mann-Kommissionierung. Dabei ist das Spektrum effizienter Lösungen so vielfältig, wie die Geschäftsprozesse individuell sind.

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