Produktionsplanung und -steuerung

Präzise Termineinhaltung dank adaptiver Fertigungskonzepte

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Termine über alle Auftragsnetze hinweg durchsetzen

Die Lieferterminermittlung nach Capable to Promise stellt bereits bei Projektstart eine rückstandsfreie Planung sicher. Die kontinuierliche Rückstandsauflösung unterstützt die Durchsetzung der Termine über alle Auftragsnetze hinweg. Dabei gleichen die Capable-to-Promise-Komponenten die Kundenwünsche mit der aktuellen Produktions- und Liefersituation ab — auch in Verbindung mit Produktkonfiguratoren.

Capable to Promise prüft den kompletten Auftragsdurchlauf und ermittelt den frühesten möglichen Liefertermin. Freie Bestände und geplante Zugänge der Stücklistenstruktur gehen in die Berechnung ein. Eine kombinierte Baum-/Gantt-Darstellung zeigt detailliert die Terminsituation und die Abhängigkeiten der Auftragsstruktur. Damit können fundierte Entscheidungen zur Einhaltung der Liefertermine getroffen werden.

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Dynamischer Produktionsabgleich regelt und synchronisiert alle Produktionsprozesse

Der Dynamische Produktionsabgleich regelt und synchronisiert alle für den Produktionsablauf notwendigen Prozesse, um die vorgegebenen Liefertermine einzuhalten. Rückstände in der Fertigung eliminiert er durch automatische, reglerbasierte Adaptionen in den Auftragsnetzen. Er passt sie ständig an die aktuelle Situation an, indem er Vorgänge priorisiert.

Die Sicherstellung der Materialdeckung erreicht er durch eine permanente Synchronisation der Bedarfs- und Zugangssituation in der Fertigung. In einer komplexen Fertigung lassen sich ähnliche Arbeitsgänge aus unterschiedlichen Aufträgen – etwa Lackierungen – zusammenfassen, ohne die jeweiligen Liefertermine zu gefährden.

Das Dashboard visualisiert die Fertigungsnetze

Eine integrierte Simulationsplattform ermittelt einen langfristigen Kapazitätsforecast. Fehlen noch Feinplanungsstrukturen, ermöglicht der Dynamische Produktionsabgleich die Einlastung so genannter Typenvertreter.

Er gleicht sie in der Simulation automatisch mit den Feinplanungsstrukturen ab, so dass unter Berücksichtigung aller laufenden Aufträge verschiedene Planungsszenarien und Arbeitsmodelle entstehen. Ein Dashboard visualisiert die vollständigen Fertigungsnetze und hebt kritische Pfade hervor.

Insgesamt erreicht der ERP-Standard Psipenta mit dem neuen AMC-Modul höchste Datentransparenz in der Darstellung der realen Prozesse und optimiert die betriebswirtschaftlichen Aspekte und technischen Abläufe entlang der gesamten Supply Chain.

ERP-System sorgt für realistische Liefertermine

So haben sich in der Praxis eindeutige Leistungsmerkmale gezeigt: Selbstregulierende Mechanismen sorgen unter anderem für die Optimierung von Zeiten und Dispositionsparametern und eine Kapitalkostensenkung durch Bestandsregelung. Das Capable-to-Promise-Modul ermittelt etwa kritische Baugruppen und sieht die sofortige Reservierung von Beständen und Zugängen vor. Damit erzwingt Capable to Promise realistische Liefertermine.

Gleichsam als Königsdisziplin der Auftragsterminierung stellt sich der dynamische Produktionsabgleich dar. Er stellt eine rückstandsfreie Produktion sicher und priorisiert Fertigungsaufträge und Bestellungen. Die Materialsynchronisation in allen Produktionsbereichen stellt auch höchste Materialverfügbarkeit in der Montage sicher. Neben vielen anderen Funktionalitäten erstellt der Dynamische Produktionsabgleich Engpassanalysen und macht Vorschläge zu deren Behebung. Nicht zuletzt führt er auch eine Bestimmung künftiger Umsatzerwartungen durch.

Peter Dibbern ist Leiter Marketing Communications bei der Psipenta Software Systems GmbH in 10178 Berlin.

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