Radio-Frequency Identification

RFID für den Mittelstand

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Dabei wird eine Antenne auf dem Fahrzeug angebracht, die bei Einlegen des Rückwärtsgangs ein magnetisches Schutzfeld bis zu 8 m hinter dem Fahrzeug aufbaut. Die zu schützenden Mitarbeiter tragen einen kleinen Baustein in der doppelten Größe einer Streichholzschachtel oder in kleinerer Form als Armbanduhr bei sich. Kommt dieser Transponder in das magnetische Feld, wird der Fahrer optisch und/oder akustisch alarmiert, er hält das Fahrzeug sofort an.

Erstes standardisiertes RFID-Container-Management auf der Logintern

Die 7iD Technologies GmbH aus Graz/Österreich hat kürzlich während der Fachmesse Logintern in Nürnberg das erste standardisierte RFID-Container-Management vorgestellt. Dieses mit allen relevanten Standards nach EPC-Global versehene System soll die Prozesse innerhalb der Logistikkette optimieren und bei der Reduzierung der Behälter pro Unternehmen helfen.

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Viele Unternehmen hätten häufig zu viele Behälter im Einsatz, um Rohstoffe und Halbfertigfabrikate im Unternehmen oder zwischen Unternehmen und Lieferanten zu transportieren. Hinzu komme der „nicht unbeachtliche“ Schwund. Besonders solche Industrien, die mit hochpreisigen Spezialbehältern arbeiten, verzeichneten empfindliche Einbußen durch Behälterverlust und hohe Sicherheitsbestände.

„Das jetzt vorgestellte Softwareprodukt der 7iD hat das Ziel, die Anzahl der Behäler pro Unternehmen zu optimieren, da diese auf ihrem Weg innerhalb der Logistikkette an bestimmten neuralgischen Punkten identifiziert werden“, erklärt Gerhard Gangl, Geschäftsführer von 7iD Technologies.

RFID sorgt für Ordnung im Behältermanagement

An bestimmten Lesepunkten werden RFID-Reader installiert, die die Transponder in dem Augenblick erfassen, in dem die Behälter diesen Punkt passieren. Die so gewonnenen Daten werden in einer Datenbank gespeichert. Eine Anwendung greift auf sie zu und stellt verschiedenste Auswertungen zur Verfügung, beispielsweise Anzahl und Verfügbarkeit der Behälter pro Standort oder durchschnittliche Verweildauer.

Eine wesentliche Rolle dabei spielt der Faktor Zeit: „Unser Ziel ist es, dass die Daten in Echtzeit jedem Nutzer zur Verfügung stehen, damit er reagieren und Fehler korrigieren kann“, so Gangl.

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