Bestandskontrolle

Risiko-Management-Systeme sichern Lieferfähigkeit

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Damit ein Stichproben-Inventursystem sowohl Inventuren als auch Controllingmaßnahmen parallel bearbeiten kann, muss es mandantenfähig sein. Stasam und Staseq erlauben nicht nur den parallelen Einsatz für mehrere Mandanten, sondern darüber hinaus auch eine Filterung der Artikel pro Mandant nach Kategorien.

Damit eignen sich die Verfahren auch sehr gut zur Bestandskontrolle irgendwann im Laufe eines Jahres – etwa für kritische Bestandsarten. Schließlich können die Ergebnisse als Indikatorwerte für Bestandsrisiken in ein Risiko Management System – kurz RMS - übernommen werden. Ein RMS wie die Lösung Kassandra des Software- und Beratungshauses Risk-Co ermöglicht die Verwaltung, Auswertung und Dokumentation aller Risiken eines Unternehmens.

Bestandscontrolling dient primär der Risikominimierung

Als wichtiger und richtiger Ansatz gilt, bestimmte Produkte häufiger zu prüfen als andere. Als Klassifizierungskriterium wird dabei nicht nur der Wert, sondern in erster Linie die Kritikalität herangezogen. Denn anders als bei der Inventur, wo allein die Wertbetrachtung im Vordergrund steht, liegt der Schwerpunkt beim internen Bestandscontrolling auf Risikominimierung.

Es kann bei einer Inventur egal sein, ob von einer geringwertigen Komponente 10 000 oder 100 Einheiten auf Lager sind. Für die Produktion oder den Service-Level entscheidet hingegen, ob die betreffenden Komponenten leicht und schnell zu beschaffen sind. Deshalb liegt die erste Aufgabe der Bestandssicherung in der angemessenen Klassifizierung der Lagerartikel.

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