Arbeitserleichterung

Roboter, Lager und Sägen machen Blech- und Langgut-Handling fit

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Automatisierung senkt die Betriebskosten deutlich

Die Vorteile des Roboterhandlings mit Kastosort überzeugen offensichtlich, denn der Anwender arbeitet wirtschaftlicher, erhöht seine Maschinenauslastung und die Standzeiten seiner Werkzeuge durch „intelligente“ Programmabläufe. Werde dabei im Bearbeitungszentrum etwas verändert, könne er darauf flexibel reagieren. Das verbessere die Wettbewerbsfähigkeit und ermögliche es den Mitarbeitern, sich auf anspruchsvollere Aufgaben zu konzentrieren. Wer also in so eine Automation investiert, senkt seine Betriebskosten erheblich, wie Kasto betont. Ein Kastosort-System kann sich außerdem im Vergleich zu einem manuellen System im 3-Schicht-Betrieb schon nach neun Monaten rechnen, merken die Acherner an.

Über 100 Kastosort-Anwender sind überzeugt

Dass diese Aussagen keine Marketing-Stories sind, beweisen über 100 Anwender, die bereits mit dem Roboterhandlingsystem Kastosort arbeiten. Einer der Kunden wollte etwa mehrere Sägen automatisieren. Zwischen den Sägen verfährt jetzt ein Industrieroboter auf einer Linearachse. Dieser ist mit mehreren wechselbaren Magnetgreifern ausgestattet, um die unterschiedlichen Werkstücke von der Materialabfuhr der Sägemaschinen aufzunehmen. Bis zu 350 Kilogramm kann der Arm des Roboters heben. Entlang der Linearachse sind insgesamt 18 Stellplätze für Paletten und Behälter aufgereiht. Die Position der verschiedenen Ladungsträger ist in der Steuerung des Roboters hinterlegt. So kann er jedes Teil präzise und sanft auf dem dafür vorgesehenen Platz ablegen. Anschließend transportieren Mitarbeiter die gesägten Abschnitte per Stapler oder Hubwagen zur nächsten Station, wie Kasto erklärt.

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Ein Behälterkarussell optimiert die Automation

Bei einem anderen Anwender ist an die Säge ein Industrieroboter angebunden, der die fertigen Abschnitte mithilfe verschiedener Greifer automatisch aus dem Arbeitsbereich der Maschine entnimmt. Er entgratet sie auch und legt sie dann auftragsbezogen sortiert ab. Abgelegt werden die Teile in unterschiedlich große, durch die Kunden vorgegebene Karton- und Kunststoffboxen, die ebenfalls maschinell bereitgestellt werden. Kasto hat dafür eine ganz besondere Idee: Ein Behälterkarussell mit acht Palettenplätzen, auf denen der Roboter die jeweiligen Boxen selbstständig platzieren und befüllen kann. Über abschüssige Rollenbahnen gelangen die Karton- und Kunststoffboxen (jeweils sechs verschiedene Größen) in den Arbeitsbereich des Roboters. Die Steuerung des Sägezentrums ermittelt anhand der Auftragsdaten den für die jeweiligen Werkstücke geeigneten Behälter, den der Roboter dann mithilfe eines Saugers auf der bereitstehenden Palette platziert, wie es dazu heißt. Während die Abschnitte gesägt und gestapelt werden, erstellt ein Drucker ein Versandetikett für diesen Auftrag. Dieses legt der Roboter ebenfalls per Sauger in der dazugehörigen Box ab. Ist eine Palette komplett befüllt, rotiert das Karussell einen Platz weiter, sodass ein neuer Ladungsträger zur Verfügung steht. Mit dem Hubwagen oder dem Stapler transportieren die Mitarbeiter dann wiederum die Paletten mit der vorkonfektionierten Ware zum Versand.

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