Der Stoff rückt an Salzgitter bezieht tonnenweise Wasserstoff von EWE

Quelle: Thyssenkrupp 1 min Lesedauer

Auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Stahlproduktion hat der Stahlkonzern Salzgitter nun einen wichtigen Lieferanten für grünen Wasserstoff gefunden ...

Wasserstoff ist die Alternative zu Koks, um die Stahlerzeugung klimafreundlicher zu machen. Am besten nimmt man grünen Wasserstoff, der mithilfe des Stroms von Windkraftanlagen und Solarfeldern aus Wasser erzeugt wurde. Salzgitter hat sich diesen Wasserstoff nun mittelfristig gesichert ...(Bild: ©  Alexander Limbach - stock.adobe.com)
Wasserstoff ist die Alternative zu Koks, um die Stahlerzeugung klimafreundlicher zu machen. Am besten nimmt man grünen Wasserstoff, der mithilfe des Stroms von Windkraftanlagen und Solarfeldern aus Wasser erzeugt wurde. Salzgitter hat sich diesen Wasserstoff nun mittelfristig gesichert ...
(Bild: © Alexander Limbach - stock.adobe.com)

Mit dem Energiedienstleister EWE ist laut Salzgitter jetzt eine langfristige Vereinbarung über die Lieferung von jährlich rund 10.000 Tonnen grünem Wasserstoff aus Emden geschlossen worden. Das bestätigte auch EWE. Vorgesehen sei die Belieferung ab 2030, wobei das für zunächst sieben Jahre gelte. „Ohne ausreichende Wasserstoffbelieferung wird es keine Energiewende im Stahlsektor geben. Solche Lieferverträge sind deshalb essenziell, so der Salzgitter-Vorstand Gunnar Groebler dazu. Die Vereinbarung gelte für beide Konzerne als ein Novum. Denn für EWE ist es nach Unternehmensangaben der erste Großabnahmevertrag für Wasserstoff aus der 320-Megawatt-Anlage, die derzeit in Emden errichtet wird. Und für Salzgitter ist es der erste Großvertrag mit einem Lieferanten in puncto Wasserstoffversorgung. Salzgitter will bekanntlich in den kommenden Jahren schrittweise auf eine nahezu emissionsfreie Stahlproduktion kommen. Wasserstoff ist ein Schlüssel dafür. Was es seitens der Politik für eine funktionierende Wasserstoffwirtschaft allerdings noch geben muss, sind wettbewerbsfähige Strompreise, praxistaugliche Regeln für grünen Wasserstoff und eine langfristig angelegte Investitionssicherheit in die Technik. Man wird sehen ...

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