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Systeme für die Gefahrenstelle Verladerampe

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Einparkhilfe auch für Lkw an der Verladerampe

Befragt, welche der Sicherheitstechniken und -systeme von Hörmann derzeit bevorzugt nachgefragt würden, antwortet Rüdiger Bierhenke, Verkaufsleiter für den Bereich Industrietorsysteme und Verladetechnik bei der Hörmann KG: „Wir verzeichnen generell eine gesteigerte Nachfrage im Bereich Sicherheitstechnik, insbesondere für unseren Docking Assistant.“

Dabei handelt es sich um eine Einparkhilfe mit Ampel mit deutlicher Grün-Gelb-Rot-Führung. Ultraschallwellen messen den Abstand zwischen Industrietor und Lkw. Befindet sich der zurücksetzende Lkw rund 2 m vor der Dockingstation, wird ein Signal für die Ampelschaltung ausgelöst, und die Ampel im Blickfeld des Fahrers schaltet von Grün auf Gelb. Kurz vor dem Kontakt mit der Verladestation springt die Ampel auf Rot, und der Fahrer erhält so den optischen Hinweis, sein Fahrzeug zu stoppen.

Docking Assistant für alle Industrie-Sektionaltore nachrüstbar

Nach dem Be- oder Entladevorgang wird die Ampel vom Lagerpersonal auf Grün geschaltet, und der Fahrer kann wieder starten. Dies verhindert die vorzeitige Abfahrt des Lkw und beugt Schäden am Verladegut oder an eingesetzten Staplern vor. Der Docking Assistant kann für alle Industrie-Sektionaltore eingesetzt und bei vorhandenen Anlagen auch problemlos nachgerüstet werden.

Für Energieeinsparung und Sicherheit an Verladestationen in Frischelogistikzentren hat Hörmann das Dobo-System mit Einparkhilfe entwickelt. Beim Docking before Opening spielen Ampelsteuerung, Industrietor, Ladebrücke und Torabdichtung zusammen. Zentraler Bestandteil ist die Einparkhilfe mit dem bereits beschriebenen Ampelsystem. Stoppt der Lkw an der Verladestation, dichtet die aufblasbare Torabdichtung den Rampenbereich ab, so dass von außen keine Warmluft eindringen kann.

Energie sparen und Sicherheit erhöhen mit nur einem System

Danach kann das Tor hochgefahren werden, und der Vorschub der Ladebrücke legt sich über die Lücke zwischen Rampe und Lkw, wodurch sich Stürze vermeiden lassen. Nachdem die Puffer wieder nach unten bewegt wurden, ist genug Platz zum Öffnen der Lkw-Türen. Sind diese ganz geöffnet, senkt sich die Vorschubbrücke auf die Ladefläche des Lkw, der jetzt ohne Energieverlust be- oder entladen werden kann.

Des Weiteren hat Hörmann die Soft-Edge-Schnelllauftore weiterentwickelt, bei denen das Spiralkabel nun durch eine drahtlose Impulsübertragung ersetzt wurde. Vom Prinzip her wird bei den Toren dieses Typs bereits bei leichten Berührungen mit einem Hindernis das Elektrogetriebe abgeschaltet.

Alle Soft-Edge-Schnelllauftore sind nun serienmäßig mit der drahtlosen Impulsübertragung ausgestattet, da das Kabel wartungsintensiv war und zudem die freie Durchfahrt einschränkte. Nun überträgt ein in das Abschlussprofil integrierter Infrarot-Sender die Informationen zuverlässig und störungsfrei an einen in der Zarge befestigten Empfänger.

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