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Systeme für die Gefahrenstelle Verladerampe

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Ein radkeilbasiertes Sicherheitssystem in Verbindung mit einer Außen- und Innenampel bietet die Oberndörfer Systemtechnik, Darmstadt. Der elektrische Radkeil des Safe-Docking-System-Plus ist über ein wetter- und ölfestes Kabel an die Steuerung angeschlossen und beidseits mit 8 mm Stahlplatten verstärkt. Die Lkw-Raderkennung erfolgt über einen lageabhängigen, an einer der Stahlplatten montierten Sensor.

Für jeden Kunden gibt es das geeignete Sicherheitssystem

Die Steuereinheit mit SPS-Modul kann den individuellen Anwenderwünsche angepasst werden. Die Innen- und Außenampeln sind mit LED-Modulen bestückt. Per Rot- oder Grün-Anzeige der Innenampel wird zum Beispiel der Staplerfahrer informiert, ob die Verladerampe gesperrt oder freigegeben ist, und ein Rot oder Grün der Außenampel zeigt dem Lkw-Fahrer, ob der Radkeil am Lkw-Reifen richtig positioniert ist.

Damit der Möglichkeiten für die Sicherheitsausstattung jedoch noch nicht genug: Bierhenke nennt weitere Techniken und Systeme wie Schutzplatten, Rampenbeleuchtung, Lichtschranken, Radarbewegungsmelder, Fahreranmeldung oder Zeitrelais. Anwendern steht also ein breites Spektrum an Systemen zur Verfügung, um die für sie geeignete Sicherheitstechnik zu installieren.

Allerdings, so die Erfahrung der Experten, ist die Nachfrage nach Sicherheitstechniken für bereits bestehende Verladeanlagen sehr gering: „Nachfrage besteht bei uns fast ausschließlich nach Erstausrüstung“, berichtet Rüdiger Bierhenke. Und Henrik Dinesen, Geschäftsführer Crawford Hafa Deutschland, betont: „Nachrüstungen von Sicherheitstechniken an Verladesystemen führen wir nur ganz selten durch; der Anteil davon am Servicegeschäft im Dockingbereich ist verschwindend gering. Vielmehr werden Instandsetzungen bestehender Anlagen nachgefragt.“

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