Die Stichprobeninventur gilt als besonders effizient, um Bestände zu kontrollieren und gleichzeitig Zeit und Ressourcen zu sparen. Dennoch gibt es Missverständnisse, weiß Inform. Hier klärt man auf.
Jahresende heißt auch Inventuraufwand! Viele setzen immer noch auf die Vollinventur per Excel-Liste. Doch das bindet Arbeitskräfte und sorgt für Fehler, sagt Inform. Mit einer softwaregestützten Stichprobeninventur hole man sich aber gute Unterstützung ins Haus.
(Bild: B. Friedrichs)
Das Geschäftsjahr neigt sich wieder einmal dem Ende zu und mit jedem Tag rückt die gesetzlich vorgeschriebene Jahresinventur näher. Das bringt viele ins Schwitzen. Doch Hand aufs Herz: Haben Sie sich schon Gedanken über Ihre anstehende Inventur gemacht? Um das Umlaufvermögen pflichtgerecht zu erfassen und die korrekte Bestandsführung nachzuweisen, können Unternehmen auf „intelligente“ Stichprobeninventur-Software zurückgreifen, merken die Spezialisten von Inform an. Das mathematisch-statistisch fundierte Stichprobenverfahren eigne sich außerdem für jede Inventurvariante und ließe sich „on premise“ oder über die Cloud einfach in jedes ERP- und Lagerverwaltungssystem integrieren. Doch kommen wir zunächst zu den fünf häufigsten Irrtümern, die bezüglich der Stichprobeninventur noch heute weit verbreitet sind:
1. Irrtum: Stichprobeninventur ist komplex und langsam
In vielen Unternehmen müssen bei der Inventur zahlreiche Mitarbeitende zählen, wiegen und messen. Das betrifft auch noch jede einzelne Lagerposition. Und in der Regel wird das manuell mit unbeliebten Excel-Listen erledigt. Mit der Stichprobeninventur lässt sich die Anzahl der zu erfassenden Lagerpositionen drastisch reduzieren. Und durch den Einsatz von Software für die Stichprobeninventur zählten Unternehmen nur noch einen Bruchteil ihrer Lagerbestände, was den Aufwand im Vergleich zur Vollinventur um durchschnittlich 95 Prozent senke. Auch lässt sich diese Software schnell implementieren, heißt es weiter. So könnten Unternehmen die Inventur von der Auftragserteilung bis zum erfolgreichen Abschluss oft schon in nur 14 Tagen erfolgreich durchführen.
2. Irrtum: Stichprobeninventur ist unzuverlässig
Tatsächlich handelt es sich bei der Stichprobeninventur nicht nur um ein sehr effizientes, sondern auch um ein sehr genaues Bestandserfassungsverfahren. Denn mathematisch-statistische Methoden verwalten hier die zu erfassenden Inventurpositionen und berechnen die zu zählenden Stichproben aus dem Lager so, dass sie auf deren Basis den gesamten Lagerbestand hochrechnen können, wie Inform erklärt. Das Ergebnis der Hochrechnung sei meistens sogar zuverlässiger als das der Vollaufnahme, bei der sich aufgrund des Zeitdrucks gerne einmal ungewollte Fehler und Unstimmigkeiten einschleichen würden.
3. Irrtum: Stichprobeninventur kostet viel zu viel
Eine Stichprobenzählung wirkt sich nicht nur positiv auf den zeitlichen und personellen Aufwand aus, sondern birgt auch viele Einsparpotenziale. In der Regel rechne sich die Umstellung auf die Stichprobeninventur nämlich bereits nach der ersten Inventur, weil Vollinventuren häufig mit teuren Lagerschließzeiten verbunden seien, die sich wiederum auf viele interne Wertschöpfungsprozesse auswirkten. Statt mehrerer Tage müssen die Lager im Falle einer Stichprobeninventur – wenn überhaupt – oft nur wenige Stunden schließen, betont Inform.
4. Irrtum: Stichprobeninventur ist nur für „die Großen“
Die Anwendbarkeit der Stichprobeninventur hängt, wie Inform weiß, weniger von der Unternehmensgröße ab als vielmehr von der Beschaffenheit des Lagers, seiner Größe und seiner organisatorischen Struktur. Eine effektive Stichprobeninventur ist außerdem skalierbar und somit keineswegs auf große Unternehmen beschränkt. Sie ist folglich eine sehr flexible Methode, die sich an die spezifischen Bedürfnisse und Ressourcen eines Unternehmens anpassen lässt – unabhängig von dessen Größe.
5. Irrtum: Stichprobeninventur ersetzt keine Vollinventur
Das Gesamtergebnis der Stichprobeninventur ist im Vergleich zur Vollinventur absolut gleichwertig und ersetzt diese vollständig, wie Inform klarstellt. Der Gesetzgeber verlangt sogar eine Aussageäquivalenz von der Stichprobeninventur zur Vollinventur. Die vereinfachte Methode ist gesetzlich zugelassen. Und weil sie mindestens so genau ist wie eine Vollinventur, wird sie von Wirtschaftsprüfern und Finanzbehörden auch anerkannt.
Wer einmal eine Stichprobeninventur durchgeführt habe, werde schnell merken, dass das kein Hexenwerk ist, sondern vielmehr dabei hilft, den Inventurstress auf ein Minimum zu reduzieren und gleichzeitig die Zuverlässigkeit der Bestandsaufnahme auf ein Maximum zu steigern, wie die Experten von Inform versprechen. Die passende Software vermeidet schließlich die lästige Bestandskontrolle und dient als nützliches Werkzeug, mit dem alle Verantwortlichen bei ihrer Arbeit unterstützt und entlastet werden. So blieben mehr Zeit und Energie, um sich strategischen Aufgaben zu widmen.
Stand: 08.12.2025
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